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lcn zugleich verdächtig zu machen. Wären die Spa-nier aver auch aufrichtig dabey gewesen, so hakte erdoch noch einen ungleich stärkern Grund, sich nichteinzu lassen, seinen unversöhnlichen Haß gegen Spanienund das Haus Oestreich.
Diese Ligue selbst hatte einigen Einfluß auf dieEntschließungen, die im Staachrath des Königs ge-nommen wurden. Villeroy, Flannin, Zamet und ei-nige andre ließen dem König im Namen der Ligueanbiekhen, ihm die Krone auf zu setzen, jedoch untergewissen Bedingungen. Es ist schwer zu entscheiden,was für eine Ursach sie zu diesem Schritt bringen konnte.Ob es Ueberdruß des Hochmuths und der Aufgebla-senheit der Spanier, oder ein Kunstgrif war, von ih-nen neue Unterstützungen zu erlangen, oder gar dieAbsicht, die Hugenotten von dem König abwendig zurnacren. Die harten Bedingungen, welche sie vorschlu-gen, sind das einzige Zeichen, woraus sich schließen läßt,daß sie aufrichtig waren. Ich werde bald Gelegenheithaben, mich weiter darüber auszubreikeri.
Die geringste Wirkung dieses Chaos von ver-schiednen Absichten und Vorkhnlen war, eine undurch-dringliche Dunkelheit über alle Angelegenheiten zu ver-breiten , und den Gemükhern Mißtrauen und Eifersuchteinzuflößen. Es ist zu bewundern, daß die Katholikenund Protestanten dabey noch in Einem Lager bleibenkonnten, ohne dem König täglich das Schauspiel zu ge-ben , daß er sie unter einander kämpfen und sich ermor-den sähe. Diejenigen, welche in einem Fürsten dassuchen, was man Politik nennt, werden hier Stofgenug finden, die Klugheit deö Königs zu ioben, womiter o viel unvereinbare Sachen zusammen hielt, und sei-nen Scharfsinn, um die zu unterscheiden, die eö ehr-lich mit ihm meinten; denn ich dark nicht vergessen nocheine Hauptsache anzumerken, daß nehmlich alle diese
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