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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
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zu weit entfernten Lande finden könnten. Um sie nochmehr zu erbittern und in ihrem Argwohn zu bestarkm,ergriffen die Katholiken solche Augenblicke, um ihnendie Abfchwörung des Königs als einen durchaus noth-wendigen Punkt vorzustellen.

In Ansehung der andern Fremden, die nur solange Dienste thaken, als man sie bezahlte, hattend' O und die katholischen Herren ein eben so kurzes alsuntrügliches Mittel, dessen sie sich steinig bedientest: sieließen es dem Könige an Geld fehlen. Als man dieSchweißer und die Deutschen fragte, ob sie bereit wa-ren, den Feind zu verfolgen, so war die Antwort, daßsie ihren Sold forderen und versicherten, daß wennman sie nicht auf der Stelle befriedigte, so würden sieblos über den Fluß gehn, um nach ihrer Heimath zu-rück zu kehren oder bey der Ligue Dienste zu nehmen.

Sogar die Spanier, des Königs erklärte Feinde,suchten durch ihn ihre Absichten zu befördern, und misch,ten sich in seine Angelegenheiten. Sie ließen ihm gradein dieser Zeit die Anerbietung thun, nicht nur ihreTruppen zurück zu ziehen, sondern sie ihm gegen dieLigue selbst zu leihen , mit einem Wort; ihn auf denThron zu setzen, wenn er ihnen auf ewig Bourgogneund Bretagne abtreten wollte. Um seine Gewissens»zweisel wegen einer solchen Freigebigkeit zu heben, stell-ten sie ihm das Beyspiel Franz des ersten vor, der ih>nen, wiesle sagten, in einem weniger dringenden Falldie Oberherrschaft von Flandern und Artois abgetretenhätte; und Heinrichs des zweiten, der mehr Städte anSpanien überlassen hätte, als in diesen zwcy Provin-zen lägen. Der König hatte alle Ursach zu glauben,daß eine so zur Unzeit angcfangene Unterhandlung eineSpanische List wäre, so wie die von Hagenau, unddaß sie blos darauf abzweckte, die Karten noch bunterzv mischen, und ihn den Katholiken und den Protestan-

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