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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
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schienen wetteifernd Schwierigkeiten dagegen aufzu- ^suchen. Man schrie, der Feind befände sich in einem ^ebnen Lande, und könne in vier bis fünfTagen vor den ^

Thoren von Paris seyn; eben so viel Zeit wenigstens ^

gehöre dazu, ehe wir nur Pont de l' Arche erreichenkönnten. Man stellte dem König vor, dieser Weg seyvon Wäldern, Bergen, engen Pässen und Klüften so s>^durchschnitten, daß die Armee nur in kleinen Abthei,lungen auf dem Sammelplatz würde ankommen können;daß aber, wenn sie selbst auch noch früh genug aulangke,um die Ligisten zu erreichen, die Ermüdung eines sobeschwerlichen Marsches es ihr doch unmöglich machen »Awürde, sie anzugreifen. Kurz, es war nicht die Schuld «>«dieser ganzen Versammlung, wenn dieser so weise Ent-wurf nicht für ein lächerliches und chimärisches Project Lnifsgehalten worden ist. W

Der König, noch mehr über die Absicht derer, Mtdie solche Reden gegen ihn führten, als über die Re- k!nden selbst aufgebracht, konnte es nicht lassen, ihnen mrmit einiger Bitterkeit zu antworten, diese Hindernissewären nur unübersteiglich für Leute, denen Muthlosig-kstt oder Furcht vor ein wenig Mühe sie als solche dar-stellten. Er zeigte deutlich, daß man in zwey Tagen «i,

zu Pont de i' Arche und in Vieren zu Vernon seyn ,z ^

könnte ; daß inan nur unterdeß 4 bis zov Pferde vor- ^aus schicken müsse, um den Prinzen von Parma in sei-nem Marsch aufzuhalteu; daß er auch ohne das durch hheine Menge Hindernisse, die sich auf seinem Wege fän- ^den, aufgehalte.i werden würde, wäre e§ auch nur beymUebergang über die Eure; daß Louviers, Passy, Main-tenon,Nogent - le - Roi, und Chartres im Stande wären,ihn zu einem langen Umweg zu nöthigen; daß ihm keine ^Brücken frey ständen, als die zu Aguigny, Cocherel ^und Serin), oder noch zwey oder drey andre, die ihn ^aber alle, von seinem Wege abführen müßten; daß es ! ^