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seines Rufs und vielleicht seines Lebens. Cr ließdie ganze Nacht durch diese Fahrzeuge den Scrohmherauf führen; und unerachter der Verwirrung seinesLagers, ungeachtet er selbst verwundet war, gab er sogute Befehle, daß noch in derselben Nacht eine Schiff-brücke daraus gemacht wurde, über welche er nochvor Anbruch des Tages feine ganze Armee und dasGepäck gehen ließ. Alle diese Umstande erfuhr manerst den folgenden Tag genauer zu Caudebec, wel-ches sich gleich bey unserer Annäherung ergab. Nurder verdient den Namen eines großen Feldherrn, denman in der Schlacht sich betragen sieht, als wäre erdes Sieges gewiß, der aber vorher alles voraus ord-net, als wäre er versichert, überwunden zu werden.
Nur den ersten Augenblick gab der König demErstaunen, alle folgende wurden zu schnellen Maas-regeln angewendet, um dem Spanischen General einenTheil der Früchte seiner Geschicklichkeit zu entreißen.Nachdem er sich überzeugt hatte, daß es gelingenkönnte, rüste er Len Kriegörath zusammen und trugihm seinen Plan vor, die ganze Armee zu Pont del'Arche oder Vernonüber den Fluß zu führen, undohne Zeitverlust den Feind zu verfolgen. Einige vonuns, freilich nur wenige, unterstützten diesen Plan,wie erS verdiente. Hätte man ihn befolgt, so wäredieser Feldzug vielleicht der lezte des Krieges gewesen;aber man mögte fast sagen, der Prinz von Parmahabe endlich, nachdem er mehr gechan hatte, als bei-nahe in eines Menschen Kräften war, das Glück ge-zwungen auf seine Seite zu treten. Auf den Vor-schlag, unsre Armee nach Pont de l'Arche zu mar-schiren zu lassen, entstand ein Geschrey und eine Artvon allgemeiner Empörung im Kriegsrath, als hätteder König die unvernünftigste Sache von der Weltverlangt. Katholische, Protestanten, Fremde, AlleO. 2 schie-