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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
242
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That, die nach meiner Meinung nie genug bewun- ^ 'Herr werden kann. Er hatte sein Lager zwischen Reuen E!und Caudebec in einiger Entfernung von der Seine, ^über die in dieser ganzen Gegend keine Brücke war. HifiAm folgenden Morgen war keine Seele mehr in diesemLager. Alle die Truppen, welche darin so zu sagen U jOüber einander gehaust waren, die Mannschaften, die "in Caudebec standen, lnit einem Wort alle Soldaten, ^die in der ganzen Gegend zerstreut lagen, fanden sichauf das entgegengesetzte Ufer versetzt. War es Tau- Mschung oder Einbildung? Kaum wollte der König und i« Msein ganzes Heer dem Zeugniß ihrer Gingen trauen. M>Der Prinz von Parma hatte die Absicht des ^6

Königs, ihn am folgenden Morgen in seinem Lager q i

anzugreifen, geahndet. Nach allen dem , was den ZTag über vorgefallen war, mußte er befürchten, daß Wer darin würde überwältigt und seine ganze Armeeder Willkühr des Siegers Preis gegeben werden. HjlEine Aussicht, die jedem Andern, dem die Klugheit Muichr schon seit langer Zeit ein Hülfsmitkel vorberei- > Mtet hätte, unnütz gewesen seyn und ihn nur der Vers jj«jzweiflung blos gegeben haben würde. Was aber auch Mder Herzog von Mayenne ihm sagen konnte, so hat- ^ !te Alexander Farnese sich nicht so ganz in die Sicher-heit stürzen lassen, die man ihm einfiößen wollte,daß er nicht Maasregeln sollte genommen haben, sichaus einer üblen Lage zu ziehen, wenn es ja geschehen ^

sollte, daß er sich eines Tages in einem Lande ein- ^

geschlossen fände, daö so wenig Hülfsmittel darbot,als die Uier der Seine unterhalb Rouen. Deswe- ^gen hatte er in der Gegend von Caudebec alle Fahr«zeuge, die er nur finden konnte, in geheim zusammenbringen lasten. Dieser Voraussicht, der so wenig ^

Feldheeren fahia gewesen wären, dankte er dis Ret- ^

tung seiner Armee und die Erhaltung seiner Ehre,

seines