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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
240
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ma außerordentlich furchtbar gemacht. Mit vieler Vor-sicht und einer großen Aufmerksamkeit, immer gleich inPerson dahin zu eilen,' wo seine Gegenwart nöthig sey«könnte, hoffte er jedoch Heinrichs Absichten zu vereiteln.Er irrte sich abermals. Gleich am folgenden Tage gabder König dem Baron von Biron Befehl, mit 8,oc>oMann Infanterie, welche in gleichen Anzahlen ausTsutschen, Engländern und Holländern bestanden, umsie durch den Wetteifer anzuspornen, das Holz anzu-greifen. Er ließ sie durch boo Mann schwer bewasne-ker Reiter unterstützen. Der Angriff dauerte drey Stun-den, am Ende derselben wurde das Holz erobert. Dadie, welche es vertheidigten, sich übermannt sahen, zogensie sich in Unordnung zu dem bevestigten Lager zurück,nachdem sie über 822 Mann verlohren hatten. IhreFlucht entblößte den größten Theil der Quartiere, be-sonders das zu Pvetot, wo der Prinz den Herzog vonGuise mir demselven Vortrab, der schon einmal so vielgelitten hatte, gleichsam als in einem Zufluchtsort hatte«jnschließen wollen.

Heinrich, als ob er es persönlich auf den Herzogvon Guise angelegt hatte, eilte das Quartier von Pvetotzu beobachten ; und da er aus dem Lermschlagen undzu Pferde!" schreien schloß, daß man sich dort nochnicht recht sicher glaubte, so stürzte er mit 40« Muske-tier« und Pikeniern, und 1,000 Mann Infanterie,die mit Pistolen und Hellebarden bewafnet waren, sichauf dieß Quartier, und grif es von verschiednen Seitenauf einmal an. Der Prinz von Parma hatte so schleu-nig aus einander folgende Unternehmungen nicht erwar-tet, er sah den Augenblick kommen, wo seine ganzeAvant-Garde würbe in die Pfanne gehauen werden.Iezt dachte er blos auf das, was die Nochwendigkeiterforderte, eilte in Person hin, und hielt mit Nachdruck