heit den allgemeinen Geist der Uneinigkeit wieder zu er«wecken. Aus diesem Grunde machte ihm die Nachrichtviel Freude, daß der Prinz von Parma, durch Sfron-date und Mayennc verstärkt, jezt mit großen Märschenzurück käme, um ihm eine Schlacht zu liefern. DieseGelegenheit schien ihm sehr günstig, um den Schimpfder aufgehobnen Belagerung zu mindern, und die Wuthbeider Partien, die sein Heer trennten, gegen den ge»meinschaftlichen Feind zu lenken.
Um Zeit zu gewinnen, daß er seine Linien ohneVerwirrung verlaßen und die Ordnung des Marschesbestimmen könnte, schickte er Givry ab, um sich inNeuf - Chatel zu werfen, welches der Feind wegnehmenmußte, ehe er sich Rouen nähern konnte. Dieser Platz,obgleich ziemlich gut bevestigt, hielt sich bey weitemnicht so lange, als er gehofft hatte; an wem die Schuldlag , ist schwer zu entscheiden. Sie wurde ganz undgar auf Palcheux geschoben, der, obgleich ein alter unddurch seine Thaten so wohl als durch jeine Wunden aus-gezeichneter Offizier, nicht so mächtig war und wenigerBeschützer hatte, als Givry, und daher das ganze Un-gewitter tragen mußte, und , wie mich dünkt ziemlichungerechter Weise, zu Dieppe Ln Arrest gesetzt wurde.Die Verwandten und Freunde, welche die Besatzungvon Neuf-Chatel in der Armee der Ligue hatte, scheinenmir die wahre Ursach gewesen zu seyn, daß dieser Ort,der sich schon in der Mitte des Märzes ergab, so we-nig Widerstand that. Die Vorsicht und die Schnel-ligkeit des Königs verbesserte diesen unangenehmen Um-stand. Er zog alle seine Truppen von Rouen zurück,ohne den mindesten Schaden zu leiden; setzte sich an ihreSpitze und marschirte ohne Zeitverlust nach der Seitezu, von welcher der Prinz von Parma sich dieser Stadtnäherte. --
Er