du Rollet, und cs glückte ihm auch. Er wendetel sich an einen Korporal und zwey Soldaten; diese ^ " Z.I gewöhnten leicht die übrige Besatzung daran, ihnen dieWache des Einen Thors anzuvertrauen, und sie da alleinzu lassen. Nachdem auf diese Art alles «bgeredet war,erschien derKönig eineöAbendS um 11 Uhr vor LouvierS;Niemand zog die Glocke, und von der Besatzung rührtesich keine Seele. Du-Rollet gieng hinein und ließi das Thor aufmachen, durch welches der König ohne den^ geringsten Widerstand bis mitte» in die Scadt drang.Fontaine Märtel machte einige vergebne Versuche, dieBesatzung zu versammlen. Die Bürger dachten anweiter nichts, als ihre Weiber und Töchter zu verstecken.Die Stadt, deren größter Reichthum in ihren Leinwand-und Leder-Niederlagen besteht, wurde rein ausgeplündert.
, Ich hatte einen Edelmann, Namens Beauguard beymir, welcher aus LouvierS selbst gebürtig war. Dieserwar uns von dem größten Nutzen, um alle die verborg-nen Winkel auszufinden, wohin die Bürger ihrel Maa-ren versteckt hatten. Er ließ eine ungeheure Mengedavon zusammen tragen, wovon, nachdem sie verkauftwaren, der Gewinn auf meinen Theil zooo Livres be-trug. Der König setzte du Roller nach LouvierS, um^ diesen Ort zu behaupten.
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Gleiches Glück hatte auch der Herzog von Mont-> pensier bey allen seinen Unternehmungen in der Nor-mandie. Es gehörte aber auch nicht weniger dazu, umden König zu trösten, da er die Nachricht erhielt, daßi der Herzog von Gruse, den er als seinen vornehmstenFeind ansehen mußte, sich aus dem Schlosse zu Toursgerettet hatte, wo er seit der Ermordung seines Vatersju BloiS gefangen gehalten wurde. Er kam nun zuseinem ersten Plan zurück, alles zu versuchen um sichMeister von Rouen zu machen. Von dem guten Wil-N. Denkwür-igk. I. B. O len