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zog von Mayenne, der Prinz von Ascoli und der Her.zog von Aumale ließen Noyon unter ihren Augen weg-nehmen. Der Kommandant verdiente in der That,besser unterstützt zu werden. Sein Name war Rieux,er hakte sich durch seine Tapferkeit und sim Genie vomgemeinen Soldaten bis zum Gouverneur von Pierre-ford aufgeschwungen. Auf das Gerücht, daß Noyonangegriffen wäre, hatte er Mittel gefunden, sich mit50 Pferden und eben so viel Büchsenschüßen hinein zuwerfen, den Einwohnern, die alle in der auffersten Be-stürzung und Niedergeschlagenheit waren, Mukh zu ^ma-chen , und sich bis aus das aufferste zu wehren.
Der Herzog von Mayenne, de» jetzt sah, daßihm seine Armee zu nichts nützlich wäre, schickte sie inihre Quartiere zurück, und näherte sich langsam derHauptstadt. Schon seit langer Zeit hatte er ein Ver«ständniß in Mance unterhalten; jetzt glaubte er, wäreder Augenblick, seinen Plan auszuführen. Er zog ins-geheim die Besatzungen von Paris, Dreup und Pon»roise zusammen, und erschien plötzlich vor Tages An-bruch einen Flintenschuß weit von der Stadt. MeinBruder war Gouverneur daselbst, und auch ich wargrade bey ihm, weil meine Wunde mir noch nicht er-laubte, mich in das Feld zu wagen. Sobald ich dieAnnäherung der Feinde erfuhr, rannte ich mit verbun-denem Kopf auf den Wall und kam noch früh genugum einige Male auf die Feinde feuern zu lassen, lin-ste dadurch zum Rückzug zu nörhigen.
Der Herzog von Mayenne war nicht glücklichervor Houdan, auf welches er im Vorbeyzehen einenflüchtigen Angriff thun ließ. Mein andrer Bruder,der sich grade mit seinem Regiment und einigen Kom-pagnien dort befand, empsieng ihn so, daß er mitSchimpf umkehren mußte.