sie sollten umkehren, und unsre Ausforderungen anneh-men, es. für das Beste, sie, weil sie nicht kommenwollten, im Stiche zu lasten, und darauf zu denken,meine Wunden zu verbinden, besonders die am Hal-se, welche dis beträchtlichste war, und durch die ichviel Blut verlohr. Zu dem Ende gieng ich nach Tou-very, zu dem Herrn von Anteuil, wo ich mir den er-sten Verband austegen ließ, und begab mich von danach Marne; hier aber mußte ich sechs volle Wochen inden Händen der Wundärzte bleiben. Während die-ser Zeit eroberte die Armee des Königs nicht nur Char-'tres, sondern auch Corbie. Parabere führte diese Be-lagerung in der Abwesenheit des Königs, den seineneue Leidenschaft für das Fräulein von Etrees zuSaint Quentin zurück hielt.
Nach der Eroberung von Corbie wurde Noyonbelagert. Von keiner Belagerung hätte ich mehr ge-wünscht, einen umständlichen Bericht zu geben, als vondieser, wenn ich derselben beygewohnt hätte. Es ge-schahen von den Belagerten tausend schöne Thaten da-bey. Der Herzog von Mayenne, der die Wichtigkeitdieses Platzes kannte, gab dem Herzog von Aumale,welcher General Lemenant war, und damals mit einemTheil der Ligistischen Truppen zu Ham an der Sommestand, Befehl, alles anzuwenden, um Noyan zu un-terstützen, bis er selbst dahin aufbrechen könnte. D' Au-male versuchte zweymal Hülfstruppen hinein zu brin-gen ; aber la Chantellerie und Tremblecourk, welche sieauführken, wurden einer nach dem andern in die Pfan-ne gehauen. Der Marschall de Camp, Vikomte vonTavauneS, hoffte glücklicher zu seyn, und rückte mitvier hundert Büchsenschüßen an. Sie stießen aber aufeinen Haussen von unsrer Armee, der etwa fünfzig bissechszig Pferde stark war; diese griffen nachdem An-