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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
202
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in einer kleinen Entfernung und auf dem Wege zer.streut. Jene Reuter, oder Straßenränder, denn ichweiß nicht, welchen Namen ich ihnen geben soll, kann,ten aber den Wald vollkommen, und harten ihreMaasregeln so gut genommen, daß wir grade mit ih-nen zusammen stießen, da wo beym Ausgang aus demHolze ihr Weg den unsrigen durchkreuzte. Da wir aufihren Anruf antworteten: Es lebe der König! nahmendie beiden Vordersten den Huk ab; zugleich aber, indemsie sich unser Zutrauen zu Nutze machten, gaben sieplötzlich Feuer auf uns, da sie kaum ein paar Schritteentfernt waren, und ich sah deutlich, daß drey vonden Nächsten aus mich anschlugen. Nach aller Wahr-scheinlichkeit hätte kein einziger von uns entkommen müs-sen; aber ohne Zweifel machten die Eilfertigkeit, dieFurcht und das böse Gewissen, daß diesen Niederträchti-gen die Hand zitterte. Von drey Schüssen, die auf michgerichtet waren, traf nur einer. Er schlug mir durch dieLippe, und kam iin Nacken wieder heraus; die beidenandern bekamen, wie es mir vorkam, la Psterie undTilly in ihre Kleider, la Rue war der einzige, weicherstürzte.

Auf den kenn eilten meine übrigen Begleiter her-zu, umgaben mich, und schrien: Es lebe Rosny!Wir griffen nun alle zusammen unsre Feinde an, wel-che, nachdem sie noch einige Schüße gethan hatten, einmit Zäunen bedecktes Dorf erreichten, wo wir sie ver.lohren. Doch wurde aus den Hausern noch einigemalauf uns geschossen, wovon ich das ganze Gesicht vollSchrot bekam. Aus diesem Umstand schloß ich, daßunsre Gegner hier bekannt seyn müßten, daß das Dorfvoll bewafneker Leute wäre, und daß man vielleichtuns nur gern heranlocken wollte. Ich hielt daher nach-dem ich diesen Verrärhern einige Male zugerusen hakte

sie