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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
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nach Gien, wo er in Orleannais an der LoireGouverneur war, zurückbringen ließ, unterdeß ich sei-neu schönen Haussen sammlete, und nachher wieder nachBoncin gieng,

Das Andenken an die Gnade, die der König fürmich hatte, und eine unüberwindliche Neigung zogen michwieder zu ihm hin. Ich fand ihn beschäftigt, Chartreszu belagern, welches vorzüglich durch Chatillons Tapfer-keit und Geschicklichkeit erobert wurde. Ich war nichtdabey. Eine Begebenheit, die ich unter die gefährlichstenin meinem Leben rechnen muß, hinderte mich daran, ohnedaß ich jemals weder die Absicht der Urheber derselben,noch auch nur ihre Namen habe erfahren können.

Der König, der bey einem Angriff, wo Chatil-lon gegen die Hauptbefeftigungen der Stadt, durch ei-ne Brücke von ganz neuer und sinnreicher Bauart hat-te Sturm laufen lassen, bemerkt hatte, daß mich mein al-ter Eifer für seinen Dienst noch ganz wie ehemals beseelte,rufce mich gleich nachher zu sich und befahl mir meineKompagnie zu den Belagerern kommen zu lassen. Umzu gleicher Zeit das Geld zu ihrer Unterhaltung mit zubringen, sah ich mich grnöthigk, sie selber zu holen. Un-terwegs, bey dem Städtchen Touvery, drey Meilen vonMante, sah ich einen Haussen von zwanzig Pferden überdas Feld Herkommen, und schickte sogleich Tilly ab, umKundschaft von ihnen einzuziehen. Auf seinen Berichtdaß sie weiße Scherpen trügen, setzte ich ohne Furchtund auch ohne weitere Vorsicht meinen Weg fort. Sieselbst blieben auf dem ihrigen, als ob sie uns gar nichtgesehn hätten, und da dieser sie in ein Holz führte, soerwartete ich nicht, sie wieder aus demselben hervor kom-men zu sehn. Ich ritt mit Tilly, la Pokerte und laRue eine kurze Strecke vor den übrigen voraus, nochsechs andre Edelleute, und vier Bedienten folgten uns

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