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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
198
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fechte ihm zuweilen ganze Quartiere ausgehoben, undihn in die äusserste Gefahr gebracht hatte. Das wich-tigste dieser Gefechte siel bey dem Uebergang über dieAine vor. Vey der Gelegenheit war es, daß der. Ba-ron vonViron so völlig von den feindlichen Bataillonenumringt wurde, daß er nothwendig das jeden, oderdoch die Freiheit hatte vermehren müssen, wenn derKönig, der in Person mit uns allen, die bey ihm wa-ren, hineilte, nicht das äusserste gechan hätte, um ihnlos znmachen.

Ich befand mich während dieses ganzen Marschesgut genug, um mit den Andern in der Linie bleiben zukönnen : und ich fand bey dieser Gelegenheit eine vor-trefiiche Schule, das Kriegshandwerk zu studiren.Der Rückzug des Prinzen von Parma und der Marschdes Königs rechtfertigten nicht nur die Maasregeln,nach denen Heinrich bis auf diesen Augenblick gehandelthatte, sondern die Art wie er sie ausführte, gereichteihm auch zur größten Ehre; nur muß man die Benen-nungen von Schimpf und Schande weglassen, die dieHofleute, um dem Königs zu schmeicheln, dem Rückzugdes Prinzen von Parma beilegten. Es ist gewiß, daßdie Art, mit der Heinrich eine Armes, die sich die Er-oberung von ganz Frankreich versprach, unnütz mach-te; seine Kühnheit, einen mächtigen Feind, der sichnicht aus Schwäche zurück zieht, anzugreifen; und sei-ne Geschicklichkeit, sich aller seiner Vortheile zu bedie-nen , ein Gegenstand der Bewunderung für die Er-fahrensten in der Kunst waren, und auch den Unwis-sendsten dabey eben so sehr in die Augen leuchten musten.Auch bekamen seine Anhänger dadurch wieder Muth.Eine Menge Städte unterwarfen sich, und verschiede-ne Katholiken giengen zu ihm über. Unter diesen warder Herzog von Nrvers, der ihm alle seine Truppen