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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
197
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nsr Person zn bleiben, ob ich gleich nicht km Stande warihm wichtige Dienste zu leisten. Wegen meiner Wun.de an der Hüfte konnte ich nur sehr unbequem und inder queer zu Pferde sitzen, und die am Ellenbogenraubte mir den Gebrauch meiner einen Hand.

Was der König voransgesehen hatte, geschah.Der Pnnz von Parma machte anfangs viel Wesensaus dem Bortheji, daß er Herr des Feldes gebliebenwar, und um ihn zu nutzen belagerte er Corbeil. DerKönig hatte sowol diese Stadt als alle andern, die ihmanhiengen, reichlich mit allem versehen, was sie bedurf-ten um eine lange Belagerung auszuhalten. Das hat-te der feindliche General nicht erwartet, und er wun-derte sich sehr, da Rigaut, der Gouverneur von Cor-beil ihm so kapfern Widerstand that, daß er langezweifelte ihn zu überwältigen. Er glaubte nun seineEhre beruhe darauf, und endlich gelang es ihm auch.Mit dieser Belagerung endigte er aber auch den Feld-zug; sie hatte ihm zu viel gekostet, als daß er nocheine andre um den Preis hätte unternehmen sollen. Daer also weder die Armee des Königs, noch seine Städteangreifen konnte, so blieb ihm weiter nichts übrig, als denWeg nach den Niederlanden zurück zu nehmen; unddas that er auch, zum großen Verdruß der Ligue, diedurch seine Gegenwart sich sehr erleichtert fühlte»

Als ein geschickter Feldherr schloß er, daß der Kö-nig, der, so zu sagen, über seine Unternehmungen dieAugen geschloffen hatte, sie bey seinem Rückzuge, öf-nen würde; und daß er ihn nicht so ruhig, als dasUebrige, würde zu Stande bringen können. Er irrtenicht; aber er betrug sich dabey mit so viel Klugheit,daß man sagen kann, nur Er entgieng den äußerstenUnglücksfällen, die jedem Andern hätten begegnen müs-sen. Dennoch konnte er nicht ganz vermeiden, daß derKönig nicht durch unzählige Angriffe und kleine Ge-

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