Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
199
Einzelbild herunterladen
 

-- -- - rrc)

zuführte, es sey nun, daß er ansieng ihn zu furchen,oder daß er der Ligue überdrüssig war.

Doch waren es nicht solche Anhänger, die ich demKönig wünschte. Es schien mir daß er theucr genug,durch seine Gefälligkeiten die Hülfe eines Mannes er--kauffen mußte, ver zwar in der That ihn nützlich seynkonnte, der aber im Grunde nur die Anzahl seinerheimlichen Feinde im Staarsrakh vermehrte. Denn sonenne ich alle die eigennützigen Katholiken, die darinoben an saßen, und sich berechtigt glaubtenHeinrichenGesetze zu geben. Während seines Aufenthalts in derGegend von Mante bemächtigte ich mich der StadtGisors in Veg'in durch ein Verständniß, welches deFomges, ein Soldat von meiner Kompagnie, mir s r-nein V ter, der in der Stadt war, unterhielt. Jetztdachte ich, würde man mir es doch nicht abschlagen,mich zum Gouverneur davon zn machen, aber es grenzmir, wie schon bey so manchem andern Orte geschehenwar. Die Herrn von NeverS, von O und andre Ka-tholiken setzten jene niedrigen Kunstgüsse in Bewegung,durch welche sie alle die Guadcubezeugungen weg zuschnappen wußten, welche doch nur Belohnungen ge-leisteter Dienste seyn sollten, und ließen auch diesen PrtEinem von ihrer Religion geben.

Ich war zu aufrichtig, um meine Gedanken überdiese Ungerechtigkeit zu verbergen. Um mit dein Kö-nig eure Erklärung darüber zu haben, wählte ich einenAugenblick, wo diese Herren alle verstimmet warenund hören konnten was ich ihm sagte; und ich verschwiegnichts von dem, was ich auf dem Herzen harte. Die-'ser Fürstaber, der weit feiner als ich war, thak, alsob er meine Bitterkeiten gegen die katholische Parte»gar nicht hörte, ob er gleich insgeheim einraumte, daßich nicht Unrecht hätte. Er antwortete mir aber blos

N 4 ganz