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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
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Der Angriff begann um Mitternacht mit , ^

einem fürchterlichen Lermen der Artillerie; die 'Stadt beantwortete es von ihrer Seite, und es warNiemand- der nicht hätte glauben muffen, diese unges-heure Stadt würde durch das Feuer des Geschützes undeine Menge in ihren Eingeweide« angezündeker Minenuntergehen. Vielleicht, hat man nie ein schauderhafte-res Schauspiel gesehen. Dichte wogende Rauchgewölke-durch welche hier und da die Funken oder ein langerFlammenstreif durchschien, bedeckten die Oberstache die-ser kleinen Welt, die nach den Abwechslungen der Schat-ten und des Lichtes in die schwärzesten Finsternisse ver-hüllt, oder in einem Feuermeer versunken zu seyn schien«Das Gekrach des Geschützes, das Geräusch der Waf-fen und das Schreien der Fechtenden, vermehrten durchalles was sie schreckliches haben, diesen Gegenstand;dessen Gräßliches durch die natürlichen Schauer derNacht noch verdoppelt wurde. Diese Szene dauertezwo volle Stunden, und endigte mit der Eroberung allerVorstädte, auch der von Saint-Antoine, ob maü gleichwegen ihres großen Umfangs den Angriff sehr von wei-tem harre anfangen müssen. Man bewachte nun dieThore der Stadt so genau, daß nichts ohne Erlaubnißder Belagerer hinein kommen konnte, und der Hungerund das Elend des Volks bald zu einem so fürchterlichenGrade stieg, daß ich noch vhüe zu schaudern nicht darandenken kann.

Man wird mir erlauben, diese Gegenstände nurflüchtig zu berühren; sie sind zu gräßlich, um sich langedabey aufzuhalten« Das natürlich mitleidige Herz desKönigs wurde dadurch gerührt. Er konnte den Ge-danken nicht ertragen, diese Stadt, über die ihm dieVorsehung die Herrschaft bestimmt hakte, in einen weitenKirchhof verwandelt zu sehen« Er both selbst heimlichN. Denkwürdigk. l. B. N die