Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
189
Einzelbild herunterladen
 

Viertes Buch

».

»n demselben Tage, da der König die Schlacht ^bey Ivry gewann, erfocht seine Partei) auch einenSieg in Auvergne, wo Nsandan die Truppen der Liguekommandirte. Dennoch schien es, als ob das Glück,indem es ihm Vortheile zuwarf, die ihm mehr als EineKrone hätten erringen können, zu gleicher Zeit Gefal-len daran fände, stets wieder Umstände entstehen zulassen, die die Wirkungen seiner Siege hinderten, undihm nichts als denRuhm, überwunden zu haben, übrigließen. Nach der Schlacht bey Ivry war der Schreckenund die Bestürzung in der ganzen Partei) der Ligue sogroß, daß der König, diesmal gewiß aufmerksam, sichalle seine Vortheile zu Nutze zu machen, dadurch demAnschein nach erstaunend viel hätte gewinnen müssen.Er erwartete nicht, daß eine allgemeine Meuterer) unterseinem Heer ihm allen Nutzen dieser Schlacht raubenwürde. Dennoch geschah es, und besonders weigertensich die Schweitzer grade zu, einen Schritt vorwärts zuthun, bis er ihnen die ganze Summe bezahlt hätte, dieer ihnen schuldig war.

Er hakte aber damals weder Geld, noch Mittel,sich schnell welches zu verschaffen; er eilce nach Mante,um es von dem Dberaufseher der Finanzen zu fordern.Dieser, der den König in geheim tödklich haßte, und seinGlück nur mit Verdruß sähe, machte sich ein Vergnü-gen daraus, seine Verlegenheit zu vermehren, und hat-te auf alle sein Mahnen immer dieselbe Antwort. Indiesen Zeiren der Verwirrung, wo die königlichen Ein-künfte immer eine Beute des ersten, der sich ihrer be-mach-