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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
183
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ander getroffen; sie sahen aber mit gesenkten Piken sichstarr an, ohne einen Streich zu thun, oder auch die ge-ringste Bewegung zu machen.

Die weiß - und schwarze Standarte, welche jeder-mann für das Feldzeichen der Grusen erkannte, die siezum Andenken der zu Blois Ermordeten trugen, warein Gegenstand, der alle Welt anlockte, als eine eben soreiche als,ehrenvolle Beute. Die Waffeuröcke meinerGefangnen, die von schwarzem Sammt mit silbernenKreutzen waren, schienen von Weitem ins Feld. Dieersten, die heran kamen sich ihrer zu bemächtigen, wa-ren die Herren von Cambray, l' Avchant, Rolet, Cre-° vecoeur, Palcheux und Braßeuses, zu welchen nachhernoch der Graf von Thorigny hinzu kam. Ich ritt ihnenentgegen, und da ich nicht gewiß war, ob sie mich ken-nen würden, weil das Blut und der Staub mich gänz-lich entstellt hatten, so nannte ich mich. Sobald derGraf von Thsrigny den !a - Chataigueraye, der sein Ver-wandter war, erkannt hatte, und aus dem Zustande,worin er mich sah, urtheilte, daß ich meine Gefangnennicht vor Beleidigungen würde schützen können, so bater mich, ihm diesen zu überlasten, und versprach mir,für ihn zu stehen. Ich that es mit Vergnügen, dochwar mir es leid, da er sich entfernte. Wirklich Harkeauch das, was Thorigny aus Freundschaft that, einesehr traurige Folge für den unglücklichen la Chataigne-raye. Wenige Augenblicke nachher erblickten ihn dreySoldaten von der Kompagnie des Herrn von O, dievorher unter Heinrich III. Leibwache gewesen waren.Kaum hatten sie ihn erkannt, so schoßen sie auf ihn,und streckten ihn todt zur Erde, indem sie schrien: Wart,du Verräther! du hast dich über den Mord deinesKönigs gefreut, und nach seinem Tode eine grüneScherpe getragen.- Ich hätte von dem Grafen von

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