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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
181
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Ich schleppte mich ohne Helm, und fast ohne Waf-fen, well mein Küraß zerbrochen war, forr. In die-sem Zustande sah ich -einen feindlichen Reiter auf michzukommen, der mich niederhauen wollte. Zinn untenGlück befand ich mich nicht weit von einem Birnbaum,den ich auch noch erreichte; mit der wenigen Kraft,die ich noch hatte, mich zu bewegen, bediente ich michder Aeste dieses Baumes, die sehr niedrig waren, umden Hieben meines Gegners auszuweichen, und ihnmir nicht auf den Leib kommen zu lassen. Er verließmich endlich, müde, sich unaufhörlich um den Baumherum zu drehen. FeuquiercS war nicht so glücklich;ich sah ihn in demselben Augenblick vor meinen Augenniederhauen. La - Rocheforet, welcher nachher in mei-ne Dienste getreten ist, kam gleich darauf vorbey; ichbath ihn um einen kleinen Klepper, den er führte, undgab ihm sogleich dreißig Thaler dafür. Ich habe esimmer für rathsam gehalten, bey solchen Gelegenheitenetwas Geld bey mir zu tragen.

So beritten suchte ich Nachrichten von der Schlacht,die ich verlohnen glaubte, zu erhalten, als ich siebenfeindliche Reiter, von denen Einer die weiße Standarteder Leibkompagnie des Herzogs von Mayenne trug,gra-de auf mich zukommen sah. Eine neue Gefahr, derich jezt zu entkommen kein Mittel sähe. Sie ruftenmich an, und ich nannte mich, um mich ihnen gefangenzu geben. Wie groß war mein Erstaunen, als ich sähe,daß, anstat mich anzugreiffen, viere von diesen Personenmich baten, sie selbst zu meinen Gefangnen anzuneh-men, und ihnen das Leben zu retten, und daß sie michumringten, sehr froh, mich angetroffen zu haben. Ichließ es geschehen. Es schien mir so sonderbar, daß vierunversehrte und wohlbewafnete Leute sich von selbst aneinen einzigen Mann ergaben, her ohne Waffen undM Z ganz