heit vergessen hätte. Er Mt e6 für genug, Schre-cken in dem Herzen dieser Stadt, die es wagte ihn zuverachten, verbreitet, und ihr gezeigt zu haben, wassie von ihm zu fürchten halte. Ein Theil der Vor.städee wurde geplündert,- unsre Loldaken giengen nichtaus Saint-Germain zurück, bis sie alles, was ihnenanstand, mitgenommen harten.
Zwey Tage nach dieser Begebenheit nahm der Kö-nig EstampeS in Beauce weg, und entschloß sich vonneuem, sich, wenigstens mit einem Theil seiner Trup-pen, im Mittelpunkte des Königreichs zu zeigen. Ermarschirte nach Tourö zu, und nahm in kurzer Zeit ei-ne Menge kleiner Städte in Touraine, Anjou, 1590.Maine und Nieder-Normandie weg. Der Mar-schal von Birou eroberte mit einigen Truppen, dis erihm gelassen hatte, Evreux, ohne Kanonen dabey zuhaben. Ich jagte die katholischen Truppen von Anfre-vlile weg. Der König hatte mir aufgetragcn , mit ei-nem kleinen Corps die ganze Gegend um Monte undRosny zu decken, und beynahe hatte ich den Herzogvon Aumale gefangen bekommen, da er durch RoSnygieng. Ich vereinigte mich nachher bey der Belage-rung von Evreux mit dem Marschall von Birön. Esist unmöglich bey der Erzählung dieser unbeträchtlichenVorfälle umständlich zu seyn; ich übergehe sie so gargröstentheils ganz mit Stillschweigen, weil es mir we-der passend noch bequem scheint, mich über kleine Be-gebenheiten weitläufkig auLzubreilem
Ich sage dieß gleich voraus, damit der Leser nichterwarte, in diesen Memoiren umständliche Nachrichtvon andern, als den wichtigsten Vorfällen, und zwarnur von denen, wo ich selbst Augenzeuge gewesen bin,oder die den König in Person betreffen, zu finden.Wenn ich ja andre hinzusüge, so sind es doch noch nmI'ol-