mir bestimmt. So bald das Zeichen gegeben war,thaken wir den Angriff, und da wir es nur mit einerzwar unzähligen, aber verwirrten und erschrocknen Men-ge zu thnn hatten, so schloffen wir zween beträchtlicheHaussen Soldaten auf dem Markte ein , und tödtcten!n einem Umfange von weniger als zwey hundert Schrit-ten in einem Augenblick mehr als vier hundert dersel-ben. Ich gestehe, daß es mir weh that, diese Unglück-lichen, die von Furcht schon mehr kodt als lebendigwaren, nieder zu hauen. So bald wir sie ausser Standgesetzt hatten, uns zu widerstehen, giengen wir vor-wärts, und kamen bis an das Thor von Nesle. Uns-rer fünfzehn bis zwanzig drangen sogar in die Stadt, bisganz nahe an die neue Brücke, da wir aber sahen, daßuns: niemand folgte, so kehrten wir wieder um. Die U:-s'.ch, warum man uns verlassen hatte, war ein Befehldes Königs, mit dem Angriff inne zu halten. Derje-nige , den er abgeschickk hatte, dis Brücke von SamteMajxance abzubrechen, hatte diesen Befehl so schlechtauögericbtet, daß der Herzog von Mayenne mit seinemganzen Heer fast in demselben Augenblick, da wir hincin-drangen , «m Angesicht von Paris erschien.
Der König urcheilte nun, daß die Unternehmungnicht nur unmöglich wäre, sondern daß auch, selbst wennwir uns der Stadt bemächtigt hätten, (welches un-fehlbar, wenigstens an unsrer Seite, geschehen seynwürde) eine, in einer so ungeheuren Stadt, alsParis, zerstreute Armee, die 'größte 'Gefahr lau-fen müsse, darin überwältigt zu werden; indemwir zu gleicher Zeit, von innen mit einem unzählbaren /Volke, und von aussen mit einer Armee, die nach unshineindringen, oder uns darin belagern würde, zukämpfen gehabt hätten. So ließ dieser Fürst, durchdas Feuer, welches ihn in seinen Schlachten beseelte,sich nie so weit hinreiffen, daß er den Rath der Klug-heit