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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
171
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Verstärkung, welche ihm der Graf von SolssonS, Hein-rich von Orleans, Herzog von Longueville, Aumonkund Biross zusührten. Es war eigentlich blos der Feh-ler des Grafen von Soissonö, daß wir bey Dieppe inso große Gefahr kamen , weil er, statt fernem Königzu Hülfe zu eilen, sich um den Oberbefehl stritt.

Mayenne wagte es nicht, die Vereinigung allerdieser Truppen zu erwarten; er verschwand und über-ließ ihm das Feld. Heinrich dachte nun nicht mehrdaran, in der Normandie zu bleiben;' er zog sich wie-der nach der Gegend von Paris, die er nur ungern ver-lassen hatte. Er berührte unterwegs Mculan undPoissy, und schickte mich von dem letzternOrte mit demHerzog von Montpensier ab, um zu versuchen, ob wiruns der Stadt Vernon entweder durch Hülfe eines Ver-ständnisses, welches er schon seit langer Zeit darin un-terhielt, oder durch den Schrecken, den seine Annähe-rung daselbst vertreiben würde, bemächtigen könnten.Wir fanden eins so unwahrscheinlich als das andre. DerHerzog von Montpensier kehrte nun nach der Normandiezurück, und ich gieng zu dem Könige nachVillepreux.

Heinrichs Absicht war, Paris in Schrecken zusehen, es vielleicht anzugreiffen, und, nachdem er dieUmstände finden würde, zu versuchen, sich Meister da-von zu machen. Er hatte die Vorsicht gebraucht, eineParcey abzuschicken, um die Brücke zu Saint-Mai-xance abzubrechen, über welche der Herzog von Ma-yenne der Stadt hätte zu Hülse kommen können; denndieser hatte sich, durch die Bewegung des Königs be-unruhigt, auch gegen Paris gezogen, doch von der ent-gegengesetzten Seite, um ihm nicht zu begegnen. Hein-reich gab die nörhigcn Befehle, um alle Vorstädte zu-gleich angreiffcn zu lassen. Die Vorstadt Saint Ger-main wurde den Herrn von Aumonk, Chatillon und

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