es Feuer; und das so im rechten Augenblick, daß,ob wir gleich daselbst nur vier Sücke harren, die Wir-kung derselben fürchterlich war, und der Feind dadurchin Unordnung gerieth. Vier andre Lagen, die ziemlichschnell darauf folgten, gierigen grade mitten durch diedicksten Haufen der feindlichen Armee. Sie konntendieß Feuer nicht aushalten, und zog sich in ziemlicherVerwirrung nach der Seite des Thals zurück; und we-nige 'Augenblicke nachher verlohr sich diese ganze furcht-bare Menge hinter den Hügeln bestürzt über die Grö-ße ihres Verlustö, und durch einen Widerstand, dender Herzog von Mayenne nicht erwartet halte, ab»geschreckt.
Der König zog sich nach diesen glorreichen Treffennach A'gues zurück, und von da nach Dieppe. DieFeinde beunruhigten ihn unaufhörlich auf diesem Marsch,der eigentlich ein lange^Scharmühel war; ich unter-drücke aber die besondctn Umstände, weil sie nach derSchlacht bey Arques nicht interessant genug scyn kön-ne». Dennoch lief der König bey einer von diesenGelegenheiten eine sehr große Gefahr; er glaubte die.Feinde werk entfernt, und übte sich mit uns in einerArt von kriegerischem Spiel, welches man Io laur cle I' ?rl-leirrancl nennt, als auf einmal zwey hundert FüsilierFeuer auf uns gaben, welche kaum ein Paar hundertSchritte von uns, sich zwischen zwo Hecken, platt aufder Erde liegend, in einem Hinterhalt versteckt hatten.
So viel ist gewiß, jeder andre als Heinrich hätteunterliegen müssen, ehe noch die ihm zugedachke Hülfeankommen könnte; aber durch seinen Muth und seineGeschicklichkeit, jeden Fuß breit Landes zu vertheidigen,gab er vier tausend Engländern und Schotten, welchedie Königin Elisabeth ihm schickte, Zeit, über das Meerzu gehen. Kurz auf diese folgte lisch eine weit größere
Ver-