Mannschaften im Gefecht, statt daß die Feinde sich je-den Augenblick durch frische Truppen verstärkten. Eingroßer Theil von unsrer Brigade hatte seine Waffenund seine Pferde verloren. In dieser Noch schicktemich der ganze Hausen an den König ab, ihm unfernZustand vorzustellen, und um Unterstützung zu bitten.Ich begegnete ihm, da er eben zu unserm Flügel her-über kam; „Mein Freund" antwortete er mir, „ich„habe niemand, euch zu schicken; aber man muß des-wegen den Much nicht verliehren." In derThat war erselber nicht besser daran, als wir. Er wendete sich jedochgegen'den Oberstallmeister Bellegarde undbefahl ihm, so viele Mannschaft, als er könnte, oberhalbder Straße zuffmmcn zu ziehen, und mir zu folgen. Ichkehrte unterdeß zu meinem Hausen zurück, und ver-sprach ihnen mit anscheinender Freude eine Unterstützung,auf die ich selbst nicht rechnete. Jedermann faßte nunwieder Much, und es ist wahr, daß in diesem Augen-blick unglaubliche Thaten geschahen. In einem dichtenNebel eingehüllt, der uns unsre Feinde verbarg, kann-ten wir nur einen kleinen Theil der Gefahr. Der Ne-bel zertheilte sich, die Sonnenstrahlen zeigten uns demFeinde, und ließen uns zugleich jetzt seine ganze Ar-mee sehen, die heran kam, uns völlig über den Hau-fen zu werfen. Sie war schon so nahe, daß Niemandmehr sich schmeicheln durfte, nur das Ende des Dam-mes zu erreichen, der uns zur letzten Bmsiwehre hättedienen können; jeder hielt seinen Tod für unvermeid-lich , und dachte nur darauf, sein Leben theuer zu ver-kaufen.
Was wir für unser größtes Unglück gehalten hattendas rettete uns. Das grobe Geschütz auf dem Schloß,Arques war durch den dichten Nebel unbrauchbar gewor-den. So bald man jetzt den Feind sehen konnte, gab
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