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winden. Verschiedne male fragte er mich mit unruhi-gem Ton, und indem er sich die Scirne rieb, ob auchder König dießmal aufrichtig sey. Ich versicherte esihm, und stützte mich aufRambouillet's Zeugniß. „Nundenn," sagte er endlich, „so mag ich auch jezt keine„Städte erobern, da er endlich mit mir handelt." Erhatte demselben Tage erst Chatelleraud eingenommen.,,Kehrt wieder zurück^ fuhr er fort, „und bringt ihm„meine Briefe; ich fürchte weder Morosini noch Ne-„vers." Er ließ mir auf der Stelle ein Frühstück insein Kabinet bringen, und ich gieng mit Post nachBlois ab.
Heinrich HI. der gar nicht zweifelte, daß die Ant-wort des Königs von Navarra so aussallen würde, wieer sie verlangte, war aus Ungeduld mit seinem ganzenGefolge bis Montrichard vorgerückt. Ich fand alleQuartiere in diesem kleinen Orte entweder schon einge-nommen, oder doch bezeichnet, so daß ich glaubte, ichwürde die Nacht auf der Straße zubringen müssen, dennich kam sehr spat an. Zum Glück entdeckte Maignandie Wohnung des Marquis von Rambouillet, welchermir das Q.uarcier eines meiner Brüder, der damals zuTours war, einraumen ließ. Ich gieng um Mitter-nacht zu dem Könige, der mich in einer Dachstube desSchlosses empfing. Er billigte und Unterzeichnete alles,bis auf den Uebergang über die Loire, und wollte, daßich noch dieselbe Nacht wieder abreisen sollte. DasGerücht von dem Vertrage zwischen den beiden Königenhatte sich schon zu Chatelleraud verbreitet, als ich da-selbst ankam, und man wünschte es so eifrig, daß manmir tausend Seegen zuries, sobald man mich erblickte.
Der König von Navarra war schon nicht mehrdort. Er verließ sich allein aus seinen Degen, und daer erfahren hatte, daß die Ligue durch ein Verstandniß
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