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rungen, um sich zu entschuldigen. Gegen elnePar-ley, die längst alle Achtung gegen das königliche *
Ansehu abgelegt hatte, war kein anders Mittel, als dieWaffen; und anstatt die Kühnheit des gemeinen Volks,das stets, wenn es sich mächtig fühlt, eben so übermüchig,als kriechend in seiner Unterwerfung ist, durch eine -Mäßigung, die man nur der Schwache zuschreiben konn-te, noch zu vermehren, hatte er sich jezt öffentlich alsden angreifenden Theil erklären, und seine Rache alsein König nehmen sollen. Härte er in Verbindung mitdem Könige von Navarra diesen Weg eingeschlagen, sowürde man ihm vielleicht nicht haben Orleans und eineMenge andrer Plähe entreißen können, so daß am EndeBlois, Beaugeney, Amboise, Tours und Saumur dieeinzigen Städte waren, die ihm Übrig blieben.
Ich war theils Zeuge von allen diesen Begeben-heiten , theils erfuhr ich sie zu Roßuy, wohin ich mich /
begeben hakte, weil dieftr Ort eine bequeme Lage hatte,um von da aus alles, was bey Hofe vorgieng, zu be»obachten. Ich blieb dort solange, bis ich es für nökhighielt, selber zu dem Könige von Navarra zu gehen,und ihm Bericht abzustatten. Er war wahrend dieserZeit in keiner geringen Verlegenheit gewesen, um dieAbsichten des Vikomte von Turenne zu entdecken, undzu vereiteln, welcher, indem er sich an die Stelle desPrinzen von Conde sehte, für sich allein alle seine Planefortführte, und, mic einem Wort, sich gegen den Königvon Navarra eben so betrug wie der Herzog von Guisevorher gegen Heinrich 1!l. Er hatte bey einer Versamm-lung der Protestanten zu Rochelle öffentlich behauptet,
Frankreich könne bey der gegenwärtigen Lage der Sacheneine Zergliederung nicht vermeiden, und er gab deutlichgenug zu verstehen, daß er sich selbst dabey nicht ver-gessen würde. Der König von Navarra beklagte sichN. Denkwürdigk. l. B. K dar-