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deren Gesichtern er, so gut als ich-den Verdruß merkte-,welchen meine Rede ihnen verursachte. Dis Schwach-heit des Königs war unbegreiflich. Seine wirklichen^ Feinde konnten ihm nicht Mehr unbekannt seyn, nach-dem sie auf eine so blutige Arc die Larve abgezogen hat-ten; dennoch stellte er sich immer nock, als ob er sienicht kennte. Er ließ sich von neuem durch die KöniginMutter beherrschen, und durch sie von seinen Verfol-gern, mit welchen sie ihn auSjohnke. Vielleicht war aberauch dieser lezte Schritt bey ihm nichts, als die tiefsteVerstellung; den der kühne Streich, den er bey derVersammlung der Stände zu Blois ausführte- ist einGrund, zu glauben- daß er seine Rache nicht einen Au-genblick auö dem Gesichte verlohr. Wenn man abervon dieser Versammlung selbst ein Urtheii fällen kann;so ist es wahrscheinlich, daß jeder dabey einen verborge-nen Zweck hatte, den er auf Wegen zu erreichen suchte,welche bey Einigen durch den glücklichen Erfolg an denTag gekommen, bey Andern aber, die darüber verun-glückten, mit ihren Urhebern in Vergessenheit begrabenworden sind.
Obgleich Katherme kurz nach der Ermordung* ^ des Herzogs von Guise starb, so bekam doch Hein-rich ll l. dadurch nicht mehr Freiheit- seiner Neigung zufolgen und sich Mit dem König von Navarra zu vereini-gen. Die Ligue dauerte auch nach dem Tode des Herzogsfort- und Heinrich mußte das Volk zu beruhigen, dieGroßen wieder zu gewinnen- den Pabst zu besanftigen,Spanien im Zaum zu halten- und alle Katholiken zuschonen suchen- welche nach dieser Thac sehr geneigt wa-ren, seine Religion M Zweifel zu ziehen. Gleich allenschwachen Leuten vergrößerte sich auch Heinrich durch dieFurcht noch alle Gegenstände. Er legte der Welt seinRecht und seine Gründe vor, und gab eine Menge Erkla-
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