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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
139
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befolgen. Er sagte mir, er hatte Montglat den frem-den Truppen entgegen geschickt, und da er selbst jeztsich nicht an ihre Spitze setzen könnte, so wünschte er,daß der Prinz von Conti diesen Auftrag übernehmenmögte. Er hatte damals Briese von diesem Prinzenerhalten, worinn er ihm seine Dienste anboth. Unterdem Vorwände, sich zu dem Ueberrest der geschlagnenArmee zu verfügen, konnte er ohne Gefahr bis zudenHülfStruppen durchkommen. Ihn völlig zu diesemSchritt zu bewegen, war der Auftrag, welchen der Königmir gab, wobey er mir befahl, den Prinzen überall zubegleiten,

Ich reifete von der Armee ab, ohne weiter etwasschriftliches, als einen Brief von drey Zeilen bey mir zuhaben. Meine Equipage schickte ich nach Pons, ichselbst aber grenz nach Maine, wo ich durch Hülfe mei-ner Bekanntschaft mit den Gouverneurs der Platze, diean meinem Wege lagen, den Prinzen von Conti yuf-zufinden hoffte. Ich erfuhr aber bey meiner Ankunft,daß er schon von selbst zweenTage vorher abgereiset sey;daß aber doch der Weg, den er genommen habe, keinsolches Geheimniß sey, daß man nicht sein Verstand-niß mit den Fremden hatte merken sollen, und daß mandaher verschiedns Parteien nach ihm auögeschickt habe,von welchen noch jezt alle Straßen voll wären. Dreßnöthigke mich einen Umweg zu nehmen, um zu ihm zukommen. Ich gieng über Roßny, von da nach Neaufle,hier aber erfuhr ich, daß die Deutschen, welche sich ohneAnführer und ohne Wegweiser tief in unbekannten Pro-vinzen gewagt hatten, durch große Ströhme aufgehal-ten, lind unaufhörlich von den Truppen der Ligue aufihren Marschen angefallen, endlich zu Auneau völliggeschlagen worden wären ; daß i asoo Schweitzer, umeinem ähnlichen Unglück zu entgehen, bey der Armee