würde erreichen können,, so, dachte er, sich durch dieBeute desselben zu bereichern, und doch wenigstens dabeydie großen Güter diesseits der Loire, welche das Erbtheildes Hauses Albret ausmachten, zu gewinnen. Beysolchen Absichten hütete er sich wohl,, ihm weder mitRathnoch mit der That beyzustehen, um seinen Sieg weiterzu verfolgen. Im Gegentheil nahm er grade diesenAugenblick, um ihm so heftig anzuliegen, daß er ihnuach Bearn, zu der Prinzessin führen mögte, daß derKönig, der sich ohnedem von allen so verlassen sähe, alsob Er die SchlackH verlohren hatte, am Ende glaubte,die Dankbarkeit für den Beystand,'den ihm der Grafgeleistet hatte, erlaube ihm nicht, ihm diese Bitte abzu-schlagen. Ihn selbst zog eine Leidenschaft, die stets dieschwache Seite dieses Fürsten gewesen ist, auch ohne dießnur gar zu sehr dahin, und das harte auch der Graf vonSoissonS sehr gut gewußt. Die Liebe rüste ihn zu derGräfin von Guiche zurück,, um die von den Feinden er-oberten Fahnen, die er blos dazu Hatte. ausheben, lassen,ihr zu Füßen zu legen.
Sie machten sich beide auf den Weg nach Bearn,zum Glück aber brachte diese so zur Unzeit uiittrnomme-ne Reise nicht alles das Unheil, hervor, welches man da-von hätte erwarten können. Sie hatte sogar wenig-stens den Muhen, daß der König von Navarra denMann, den er zu seinem Schwager machen wollte, et-was besser kennen lernte. Der Graf von Soissonskonnte sich doch nicht genug verstellen, daß der KönigNicht einen Theil seiner Gesinnungen hätte errathen sol.len, und ein, Brief aus Paris emhüllte sie ihm völlig.Man schrieb ihm darin: der Graf habe diesen Schrittbey ihm blos aufAnstisten der Geistlichen gethay, welche,diese List ausgehacht hätten, um lhn aller seiner Güterzu berauben. Der Graf habe ihnen geschworen, daß,
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