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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
133
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IZZ

die er uns gegeben hatte, gewachsen waren, so zeigteer mix doch eine Höhe, worauf er wohl wünschen mögte,sein Geschütz zu stellen, ob er gleich kaum hoffen dürfte,daß wir noch Zeit haben würden, sie zu erreichen. In derThar entdeckte man schon die Spitze des feindlichenHeers. Zum großen Glück für uns hatte Joyeuse, weiler ohne Zweifel das Terrain nicht genug kannte, odervielleicht auch, weil er sich von seiner Hitze zu sehr hin»reißen ließ, seine Artillerie in eine Vertiefung gestellt,wo er bald sah, daß sie ihm völlig unnüß war; er ließsie daher an einen andern Ort bringen, dieß verschaffteuns auf einige Zeit Luft, und wir bedienten uns dieserAugenblicke, um die unsrige auf den rechten Plah zuschaffen und zu richten. Ueberhaupt muß ich sagen, daßder Herzog, er mogte auch machen, was er wollte, fastgar keinen Vortheil von seinem Geschütz zog, welcheseine von den vornehmsten Ursachen war, warum er disSchlacht verlohr. Dieß ist ein Beweis, daß einemFeldherrn nichts so nothwendig ist, als jene richtigeUebersicht des Ganzen mit Einem Blick, welche die Um-wege erspart, und die Verwirrung vermeidet. Ichhabe keinen General gekannt, der diesen Scharfblick inso hohem Grade besessen hätte, als der König von Na-varra.

Das Gefecht war schon angegangen, alS unsreArtillerie, die doch nur aus drey Stücken bestand, ge-richtet war; und es war Zeit, sich ihrer zu bedienen.Die Quartiere des Herrn von Türenne, dessen Trup-pen sich sehr schlecht hielten, und des Herrn von la Tri-mouille waren- beym erstenAngriff über den Haufen ge-worfen worden, und schon begann der Rest der Armeedadurch in Unordnung zu gerathen. Die Katholikenschrien: Victoria l und es fehlte wenig, so hatten sieauch in der That gesiegt. In diesem Augenblick fiengI Z unser