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wichtig, dieses zu verhindern. Er schickte Lavardinab, um sich desselben zu bemächtigen; aber la Tri-mouille war schneller als er, kam ihm zuvor, und be-hauptete auch den Posten nach einem ziemlich lebhaftenScharmützel. Durch den Vortheil, den er dadurch er-langt hatte, glaubte der König, den Uebergang ver-suchen zu können, und ließ die ganze Nacht an den Vor-bereitungen dazu arbeicen. Er selbst behielt sich vor,die Truppen über zu führen; mir aber, nebst Clermont,BoiS rdu-LyS, und Mignonville trug er die Sorgeauf, das Gepäck und besonders die 'Artillerie über zusetzen. Da die äußerste Schnelligkeit dabey nothwen-dig war, so machten wir uns unverzüglich an die Arbeit,wobey uns das Wasser bis an die Knie gieng. Dieeine Hälfte war schon am andern Ufer, als die Patrouil-len, welche der König in der Nacht ausgeschickt hatte,um den Feind zu beobachten, mit einigen Gefangnenzurück kamen. Wir erfuhren von ihnen, daß Joyeuse,entschlossen, es koste auch was es wolle, den König zurSchlacht zu zwingen, Abends um io Uhr habe Ge-neral Marsch schlagen lassen, und daß wir ihn spätstenSden Morgen um 7 oder 8 Uhr vor uns haben würden.
Aus dieser Nachricht schloß der König von Na-varra, daß unsre Arbeit nicht nur unnütz, sondern auchgefährlich wäre, weil die feindliche Armee, wenn sieuns mit dem Uebergang beschäftigt fände, den Theilder Unsrigen, welcher sie noch diesseits des Flusses trafe-unvermeidlich schlagen müßte, da er von denen, dieschon hinüber waren, keine Hülfe erhalten könnte. Ergab daher Befehl, man sollte alle die, welche jenseitswären, schnell wieder herüber hohlen; und indem ersolchergestalt unsre Mühe verdoppelte, nahm er unsnoch Mignonville weg, welchen er anderswo brauchenwollte. Ob er gleich sah, daß wir kaum der Arbeit,