Trimouille und la Rochesoucault, sie sollten mit allenihren Kriegsleuten zu ihm stoßen. Dennoch fehlte sehr?viel daran, daß seine Macht jo stark gewesen wäre, alsdie Armee des Herzogs von Joyeuse. Sie konnte ihnhöchstens in den Srand setzen, sich durch Guyenne, Lan-guedoc und jionnais einen Weg bis zu den Quellen derLoire zu eröffnen, wo et die deutschen Hülssrruppen au--zutreffen hoffte. Diese Vereinigung war sein einzigerZweck, denn er zu erreichen suchte, solange der Herzognoch nicht alle seine Truppen beyftmmen hatte. ErMarschwte deshalb mit seiner Armee nach Montlieu,Momguyon, und la Roche-Chalais. Der feindliche:General blieb ihm stets zur Seite, und beobachtete ihn,und da er die Absicht des Königs erriech, so beschloßer die Ankunft des Marschalls von Matignon und ver-schiedner andern Regimenter, die noch zu ihm stoßensollten, Nicht erst zu erwarten, um nicht eine Gelegen-heit sich entgehen zu lassen, die er vielleicht sobald nichtwieder finden möchte. Er war schon mit den Trup-pen, die er damals hatte, uns so weit Überlegen, daßman diesen Entschluß keine Verwegenheit nennen kann,und der König von Navarra, der bey einem entschei-denden Schritt nie etwas aufs Spiel setzte, als wenn disNothwendigkeit ihn dazu zwang, suchte die Schlachtzu vermelden. Er bemühte sich, den Kluß zwischen beideArmeen zu bringen, damit er seinen Marsch ohne Hut-derniß fortfttzen, und die Dordognö erreichen könnte,wo er einige veste Plätze hatte, durch die er die Verfol-gung der Feinde aufzuhalcen hoffte.
Dieß waren die Absichten beider Heerführer, alsder König von Navarra bey den Furchen von Chalaisund Aubelerre ankam. Der Posten von Eoutras schienihm sehr wichtig, um den Uebergang über chen Fluß zubegünstigen; dem Herzog von Joyeuse schien er eben ftI 2 wich»