Ln die Pfanne hieb. Et beunruhigte mehr als einmaldie ganze Armee, welche unter Lavardins Befehlen ge-blieben war, und verfolgte sie bis la Haye in Touraine,wo er Mittel fand, sie vier oder fünf Tage layg gleich-sam belagert zu halten. Ware er bey dieser Gelegen-heit stark genug gewesen, um seinen Posten langer be-haupten zu können, so glaube ich, der Hunger würde siegezwungen haben, sich ihm zu ergeben. Die Solda-ten zerstreuten sich in den Dörfern, und wagten dasäußerste, um nur Lebensmittel Zu erhalten , so daß wiralle Augenblicke über den Fluß gehen und sie überfallenkonnten.
In dieser kurzen Zeit wurden mehr als sechshun-dert von ihnen niedergehauen oder gefangen genommen.Ich sprengte, nur mit sechs Rcuiern, in ein Dorf, dasganz voll von Soldaten war; aber sie waren eö so ge-wohnt, überwunden zu werden, daß sie mich ihre Ge-wehre, welche sie auf bis Tische und Betten gelegt hat-ten, wegnehmen und die Lunten auslöschen ließen, ohnesich zur Wehr zu sehen, ob ihrer gleich mehr als vierzigwaren. Ich brachte sie alle zu dem König von Navar-ra, unter dessen Truppen sie Dienste nahmen.
Schon seit langer Zeit war der Graf von Sois-sonö unzufrieden mit dem Hofe, und machte dem Königvon Navarra Hofnung, daß er zu seiner Partey über-gehen würde, welcher dagegen ihn auf alle Art in dieserGesinnung zu bestärken suchte. Da die Nachläßigkeitder katholischen Armee eine Gelege-rheit darboth, so wiebeide sie wünschten, so näherte sich der Graf der Loire,und der König schickte alle seine Truppen nach Rosiers,um ihm den Uebergang über den Fluß zu erleichtern.Wir nahmen bey dieser Gelegenheit das Gepäck desHerzogs von Mercoeur weg. Die starke Bedeckungdesselben wurde auf dem Damme so uuvermuchet über-fallen,