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konnte ich 'leicht errathen, da er nn'r sagte, er sey imBegriff, bis Montresor in Touraine zu gehen. Ichantwortete ihm ohne mich zu besinnen, und mit einerArt, die seinen Argwohn vermehren konnte, er könntevielleicht von da bis ganz nach Hofe gehen. Bey die-sen Worten wendete er sich gegen meinen Bruder, alsob er ihm vorwerftn wollte, er habe mir entdeckt, wasdort vorgienge. Als er aber erfuhr, daß dieser Ver-dacht ungegründet sey, bildete er sich ein, sein Fall seyentschieden, weil die Nachricht davon schon bis Rochellegekommen wäre; und ich glaube, dieser Gedanke brach-te ihn völlig zu dem Entschluß, durch feine Gegenwartdie Kabalen seiner Neider zu vernichten. Er ließ sichnichts davon merken, im Gegentheil antwortete er mirganz gleichgültig, ich ließe mich durch meinen zu großenScharfsinn irre führen, und suchte mich zu überreden,daß er gar nicht die "Absicht hakte, nach Paris zurück zukehren. Ich war aber so gewiß vom Gegentheil über-zeugt, daß ich sogleich zurück eilte, mit dein Könige vonNavarra die wöchigen Maasregeln zu nehmen, um ausder Abwesenheit des Herzogs, die die katholische Armeeihrer Anführer berauben würde, Vorrhsil zu ziehen,denn ich zweifelte nicht, daß ein Theil der Generale ihnbegleiten würde. In der That war auch Hoyeuse kaumabgereiset, so fieng seine ganze Armee, die ohnedemkeine strenge Kriegszucht kannte, nun völlig an, ohnealle Ordnung und Gehorsam zu leben.
Der König von Navarra, der in aller Stille zwölf-hundert Mann aus seinen verschjednen Besatzungen ansich gezogen hatte, thak so Zur rechten Zeit einen An-griff auf die Kompagnien der Herren von Vic, v. Bel-lemaniere, des MarguiS von ReSnel, Ronsoy's, Pien-nes, und des Herzogs von Joyeuse selbst, daß er einenTheil im Bette, dis andern bey Tische übersiel, und sie
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