mehr fort konnte, und sich auf einen mit Ochsen bespann-ten Karrn legen mußte, wo er so sanft schlief, als indem weichsten Bette. Um nicht die Vorräthe in Saint-Maixaut zu verzehren, hatte er den beiden Regimen-tern Charbonnieres und Des-Bories, welche diesenPlatz verlheidigen sollten, befohlen, sich bey la Motte-Saint-Clor so lange zu postiren, bis der Feind herankommen würde. Das alles konnte doch nicht verhin-dern, daß sowohl dieser Ort und sein Schloß, als auchSaint - Mai,raut, Maille^aiS und noch verfchiedne an-dre erobert, und einige Kompagnien geschlagen wurden,unter andern die des Herrn von DespeMes, welche fastim Angesicht von Rochelle aufgehoben wurde. DieGrausamkeit der Sieger machte diese Unglücköfälle nochweit empfindlicher. Die einzige Rache, die man dafürnehmen konnte, war, daß man während der Märschedieser Armee zu weilen die, welche sich von ihr entfemthatten, oder auch die Plünderer überfiel»
Eines Tages, da der Herzog von Joyeule vonSamtes nachNiort marfchirke, stellte ich Mich mit fünf-zig Pferden in dem Walde von Eenon an die Heerstra-ße, und lauerte auf Gelegenheit irgend einen Streichauszuführen. Ein Soldat, den ich auf einen Baumhatte steigen lasten, um die Ordnung und die Bewegun-gen der feindlichen Armee zu beobachten, sagte uns, ersähe einen abgesonderten Haufen in einiger Entfernungvon den vordersten Bataillonen heran kommen. MeineBegleiter wollten diesen Trupp angreiffen, in der Hof-uung, ihn vielleicht aufzuheben, ehe die andern ihm zuHülfe kommen könnten. Aber dieser Vorschlag gesielnur nicht. Ich erinnerte mich an die Maxime desKönigs von Navarra, daß es selten glückt, wenn maneinem Haufen, der an der Spitze eines ganzen Heersist, ansällt, und hielt die Hitze meiner Leute zurück, die
vor