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- Was aber auch Katherinens Absichten mögen ge»wesen seyn, so mußte sie i';87 zurück gehen, ohne et-was ausgerichkec zu haben, und Ioyeuse kam mit einerArmee, um ihre Stelle einzunehmen. Daß man ihmdas Commando der Armee gegeben hatte, war ein zwei-tes Gcheimniß. Geschah es, um die Anführer der Ligue,die darauf hätten Anspruch machen können, zu kränken,oder gar, um sie ganz, zu Grunde zu richten, wenn derneue Feldherr glücklich gewesen wäre? War es im Ge-gentheil die Entdeckung heimlicher Verbindungen zwi-schen ihm und der Ligue, welche den König bewogenhatte, ihm einen Auftrag zu geben, von welchem ecvoraussah, daß dieser Undankbare dabey umkommen,oder doch wenigstens scheitern würde? Oder geschah esbloS, um einen Günstling zu entfernen, den ein Neu-angekommner um die Gnade seines Herrn gebracht harte?Denn oft bringt eine wahre Kleinigkeit, ein Nichts,die Wirkungen hervor, die man immer den wichtigstenBewegungsgründen znschreiben will. — Wars nichtvielmehr auch, um durch diesen ehrenvollen Posten den
Glanz seiner Gunst erst recht zu heben?-- Dreß
war der Geist des damaligen Hofes. Auch die wider-sprechendsten Vermuthungen fanden immer einen glei-chen Grund der Wahrscheinlichkeit. Ein Umstand in-dessen schien für die lezte zu entscheiden; der nehmlich,daß Joyeusen's Armee aus der vorzüglichsten Macht desKönigreiches bestand, hauptsächlich, daß der Kern desAdels sich bey ihr aufhielt, und daß sie übersiüßig mitallem versehen war, was ihr den Sieg hätte verschaffenkönnen.
Der König von Navarra suchte vor allem andernSainr - Maixaut in guten Verkheidigungsstand zu sehen.Er that dahin eine Reise mit solcher Eil, daß er aufdem Rückwegs vor Müdigkeit und Entkräftung nicht
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