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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
112
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und kehrte dann zu dem Könige von Navarra zurück,der mit dem Erfolg meiner Unterhandlung sehr zufrie-den war.

Er konnte sich durchaus nicht entschließen, inRochelie eingeschlossen und unthatig zu bleiben- und gabsich so viele Mühe, daß er endlich von dieser Stadtzwölfhundert Mann zu Fuß, zweyhundert zu Pferdeund drei) Kanonen erhielt. Diese gab er dem Herzogvon la Trimouille, um damit Talmont wegzunehmen,welches er den Feinden nicht lassen wollte. Ich folgte demHerzog nebst Mignonville, Fouquerolles, Bois-du-LyS, und einigen andern Offizieren, und man übertrugmir das Commando über die Artillerie. Wir nahmendie Stadt, welche nicht befestigt ist, im ersten Anlaufweg, und griffen sogleich das Schloß an. ObgleichMaroniere, der Gouverneur desselben, nicht erwartet hak-te, belagert zu werden, so rechnete er doch auf einenschnellen Entsaß, den ihm Malicorne versprochen hatte;dieß bewog uns, den Platz auf das Lebhafteste zuzu-sehen. Man braucht zur See nur sechs Stunden, umvon Talmont nach Rochelle zu kommen; ich gierig da-her zu Schiffe, um Pulver zu holen, wovon wir nureinen kleinen Vorrakh hatten, und nun zugleich demKönige Nachricht zu geben, daß wir mit unsrer weni-gen Mannschaft schwerlich unfern Zweck erreichen wür-den. Er warb in größter Eil in der umliegenden Ge-gend zweytausend Mann, welche er auf drey Fahrzeu-gen einschiffce. Zween Tage lang waren wrr. in großerGefahr, zu ersauffen; endlich langten wir zu Talmontan, wo die drey Schiffe, eins nach dem andern, vorAnker kamen, und die Belagerten ergaben sich, da sieerfuhren, daß der König von Navarra in Person denAngriff komma:,wirke. e

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