ähnlich. Um allen Fragen auszuweichen, nahm ich denTon eines eifrigen Liguislen an. Ich erzählte überall,der Prinz von Conde' sey geschlagen, und die Protestan-ten durch den Herzog von Joyeuse auseinander gejagt.So half ich mir bis Chateau-Renard in Touraine durch,wo ich ein Nachtlager nahm. Die größte Schwierig,keitwar, über die Loire zu kommen. Ohne den Herrndes Arpentins, der mir bey dieser Gelegenheit einenwahren Freundschaftsdienst leistete, würde ich nleinenZweck nicht erreicht haben. Auch Herr von Montba-zon erzeigte mir einen großen Dienst. Er schickte mir,als ich zu Montbazon abstieg, Birnen und Wein, undbewies mir auch noch so viele andre Gefälligkeiten, daßich, obgleich an diesem Orte wenig bekannt seinen Bit-ten nachgab, und mich drey Tage bey ihm aufhielt.Wir hatten dieser Ruhe sehr nöthig, denn unsre Pfer-de konnten kaum mehr fort. Der Tod, der den Herrnvon Montbazon bald nachher hinraffte, hat mich derGelegenheit beraubt, einem Manne, der so vortrefflicheGesinnungen für das Wohl des Staats hatte,, meineDankbarkeit zu bezeigen.
Unter meiner neuen Verkleidung kam ich glück-lich durch Chakelleraud und Poiliers. Zu Vllle-Fag-nan begegnete ich einem Regiment Schweißer, welchessich zu der Armee des Marschalls von Matignon bege-ben wollte. Ich suchte aus dieser Begegnung Nutzenzu ziehen. Die Schweitzer nahmen alles, was ich ih-nen sagte, für baares Geld, weil ich Sorge trug, ihnenalle Morgen ein Frühstück zu geben. Am Ende, glaubeich, Hatteich mich sogar unter meinem wähl ei Namenauf sie verlassen können. Ich machte vier Tagereisenmit diesen Schweizern, und trennte mich nur so spat alsmöglich von ihnen. Kaum hatte ich sie verlassen, so er-kannte mich Puiserrek bey dem Uebergang über den Fluß
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