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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
103
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zu Samt - Marsaud. Er rückte mit seiner Kompagniebis an das Wasser vor; Zum Glück war ich schon amandern Ufer, und da ich diesen Vorsprung hatte, so er-reichte ich das Haus des Herrn von Neufvy. Zu Mar-ron in Angoumois trat! ich, wie gewöhnlich, in der Vor-stadt ab; kurz nachher aber bewog mich, ich weiß nichtwelche Ahndung, in die Stadt zurück zu gehen. Amandern Morgen erfuhr ich, daß in der Nacht das Thordes Stalles, worin man meine Pferde zu finden glaubte,durch eine Petarde war gufgesprengt worden. Ichmachte eben meine Betrachtungen über diesen Zufall,indem ich zugleich Befehl zum Aufbruch gab, als einUnbekannter auf mich zu kam: Mein Herr, sagte erzu mir, ich will nicht untersuchen, wer sie find; aberwenn sie ein Hugenott sind, und von hier abreisen, sofind sie verlohren. Fünftausend Schritte von hier istein Hinterhalt von fünfzig wohlbewaffneten Reitern/ undnach meiner Meinung lauren sie auf sie. Ich danktediesem Menschen für seinen guten Willen, ohne überseine Nachricht beunruhigt zu scheinen. Indessen, setzteich ganz kalt hinzu/ ob ich gleich kein Hugenott bin, soscheint es mir doch immer gefährlich, in einen Hinter-halt zu gerathen. Ich kehrte darauf in das Wirths-haus zurück, und unter dem Vorwand, daß eins meinerschönsten Pferde lahm geworden wäre, ließ ich sie allewieder absatteln. Um mich von der Wahrheit dieserNachricht genauer zu unterrichten, ließ ich einen vonmeinen Bedienten, der die Perigourdinische Aussprachegenau nachahmen konnte, wie einen Bauern aus dieserGegend verkleiden, sagte ihm, was er zu thun hatte,und ließ ihn nach der Gegend, die man mir beschriebenhatte/ seinen Weg nehmen.

Er traf richtig die fünfzig Reiter an, und berich-tete ihnen, auf ihre Fragen, was es in der Stadt gäbe,G 4 ich