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ne Höflichkeit abzulehnen. Wir gaben vor, daß wirunsre Gründe hätten, nicht denselben Weg zu nehmen,als er, und daß wir daher die ArgouletS erwarten woll-ten, um nach ihrer Antwort unsre Maaßregeln einzurich-ten. Innerlich aber fürchteten wir diese nicht wenigerals die Andern, wir bereitsten uns indessen, ihnen ent-gegen zu gehen, indem wir uns auf unser gutes Glückund unsre Verstellung verließen. So bald daher dieerste Compagnie heran kam, und Wer da! rief, so er-mangelten wir nicht, mit vieler Zuversicht wieder: Eslebe der König! zu antworten, weil wir überzeugt wa-ren, daß wir die Argoulets vor uns hatten. Aber die-ser Schluß bekam uns sehr übel. Die Argoulets hattenvon fern die Truppen des Prinzen von Conde' wahrge-uommen, und sich deswegen von der Straße entfernt, undin das Holz geworfen. Anstatt ihrer hatten wir mitvier Kompagnien des Prinzen zu thun. Wir wurdenunfern Jrthum bald gewahr, da der ganze Haufen aufuns einbrach, die Gewehre anschlug, und uns zurief,uns zu ergeben. In diesem Augenblick unterschied ichsehr gut drey Kapitains von meiner Bekanntschaft, wel-che mich in jeder andern Lage sehr leicht würden erkannthaben. Weil ich ab?r mich besann, daß bey solchenGelegenheiten gewöhnlich das erste Wort, die erste Be-wegung, die man macht, umsich zu erklären, für eineWeigerung, sich zu ergeben, genommen werde, undschnell das erste Feuer darauf folgt; so gab ich, stattmich zu nennen und diese Offiziere zu rufen, das Zeichenmich zu ergeben. Ich stieg ab, ließ sie meine Pferdenehmen, und gieng willig hinterher, bis ich an die Her-ren von Clermont und Saint - Gelais kam, welche nichtwenig erstaunten, da ich sie umarmte. Sie ließen mirgleich meine Equipage und auch die Mantelsäcke, worinmein Gold war, wiedergeben.
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