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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
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Entschluß bekannt machte, fanden ihn zu gewagt, undwollten sich ^nicht darauf einlassen. Ich machte michalso allein, blos mit zehn Edelleuten und meinen Be-dienten auf den Weg, wovon Zween, jeder sechs tausendThaler in Golde, in ihren Mantessacken führten.

Ich nahm mein erstes Nachtlager in Nonancourtund das zweite in Chateaudüu. Bis dahin begegnetemir nichts unangenehmes, obgleich alles voll katholischerTruppen war, denn man bildete sich überall ein, ichgiengs, so wie die Andern zu der großen Armee desHerzogs von Joyeuse, bey welchem, wie mir ein Sol-dat, Namens la Mothepotin, sagte, man es sehr guthatte. Ich brach indessen vor Tage von Chateaudüuauf, weil ich die nähern Erklärungen fürchtete, undkam nach Vendome. Hier ließ ich, um nicht von Be-nehart erkannt zu werden, einen meiner Edelleute, mitNamen Boisbreuil, sich für den Herrn des kleinenTrupps ausgeben, und bestieg eins von den Pferden,der Bedienten, mit einem Mantelsack hinter mir- Manthat dem Ansehnlichsten von der Gesellschaft verschiedneFragen; er antwortete aber richtig, und man ließ unsdurch. Wir giengen durch die ganze Stadt, um inder äußersten Vorstadt unser O.uartier zu nehmen.Benehart, der uns für Katholische hielt, wie wir ihmversichert hatten, ließ uns mit vieler Hösiichkeit sagen,er riethe uns, lieber in die Stadt zurück zu kommen,weil die Armee des Prinzen, die vor Angers wäre zu-rück getrieben worden, jezt in dieser ganzen Gegend zer-streut wäre, und öftere Streifereien bis an die Stadt-thore machte, wodurch der Aufenthalt in der Vorstadtsehr gefährlich würde. Wir harten das Unglück, wo-vor man uns warnte, für unser größtes Glück gehalten,aber wir mußten uns sehr hüten, es merken zu lassen.Unser vorgeblicher Anführer stellte sich, als ob er dem