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gewesen wäre, um sie mit seiner ganzen Armeezu unterstützen. *57^'
Diese so schlecht angelegte Unternehmung haktemehr als -eine üble Folge. Der Prinz von Conde' wargrade mit der Belagerung vvn Brouage beschäftigt, alsman ihm die Nachricht brachte, daß seine Anhänger An-gers überrumpelt hatten. Er besann sich keinen Augen-blick, die Belagerung aufzuheben, und ihnen zu Hülfezu eilen; weil er aber doch zu spät kam, so schlugen bey»de Unternehmungen fehl. Alle katholischen Truppen,welche bisher noch zerstreut und unthätig.gewesen waren,zogen sich, auf die Nachricht von dem Angriff auf An-gers, sogleich in der Gegend dieser ^Stadt zusammen;und dieß benahm uns vollends alle Mittel, uns ihrernachher noch zu bemächtigen, nökhigte uns zu einemviel frühzeitigem Feldzuge, und brachte, wie wir baldsehen werden, den Prinzen von Conde' selbst in eineGefahr, der er nur durch ein ganz außerordentlichesGlück entgieng.
Nachdem die Reformieren auf diese Art selbst dieFeindseligkeiten angefangen hatten, so urtheilte ich, daßman sie auch nun weiter nicht schonen würde. Dießstürzte mich in eine große Verlegenheit: ich sah, daß,wenn es auf der einen Seite für mich gefährlich war,in Roßny zu bleiben, da die ganze Gegend von Royalistenüberschwemmt war, ich hingegen nicht weniger wagte,wenn ich versuchte, bis zu dem Könige von Navarradurchzudringen. Ich entschloß mich jedoch zu demleztern, überzeugt, daß er nie mehr als jezt Hülfe bedurftharre, und daß die Unmöglichkeit, mitten durch einefeindliche Armee mir Nachrichten zukommen zu lassen,die einzige Ursach war, warum er in diesem Stücke mirsein Verspechen nicht gehalten hatte. Die Herren vonMouy, FeuqniereS und Morinville, denen ich meinenN. Denkwürdigk-I. L. G Ent-