---------- Zr
sthj»'
Gand verhelfen wollte. Dreß war gewiß ihrM aufrichtiger Wille; aber ohne Zweifel fand der *575»Pater Silvester nachhernoch bessere Gründe, um dieWir-ch?!. kuiig ihrer guten Absichten zu hinrertreiben, denn es er-^ folgte nichts von allem dein,was sie mir versprochen hacke.
Ich hatte besonders ein Verlangen, die StadtBethüne, den Geburthsort und das alte Eigenthuinmeiner Vater zu sehen, die dorr lange Zeit große Güter»W, besessen hatten. Aber die Verrätherey, deren sich Mon-HiiÄ sieur gegen Antwerpen schuldig gemacht hatte, erhieltim« alle andere Städte in den Niederlanden im Argwohn.
Auch in Bethüne wollte man mich nicht eher einlassen,M „„ als bis ich meinen Paßport gezeigt, meinen Namen ge»ilcttrn sagt, und bewiesen hatte, daß ich von der Frau vonMn Mastin käme. Dieß aber brachte eine Wirkung her-g» vor, auf die ich mich gar nicht gefaßt gemacht hatte,i ch>Ä 2»ch war eben auf dein Wege nach dem Gasthofe, welcherdaö Wappen des Hauses Bethüne zum Wahrzeichenhat, als ich einen Haussen bewaffneter Leute auf mich' M ü zukommen sah, welche mir einige Unruhe verursachten.
? Es waren die Bürger der Stadt, welche, noch voll von" Ehrfurcht gegen das Blut ihrer alten Oberherren, so-bald sie erfahren hatten, wer ich wäre, beschlossen, mirf ^ alle mögliche Ehre zu erzeigen, und mir ein Geschenke^ 5 an Wein, Gebacknem und eingemachten Früchten brach»l ten. Ich verließ diese Stadt nicht eher, als bis ich al»
U leS daselbst genau besehen, und mit einem geheimen Ver-
gnügen alle die öffentlichen und besondern Denkmale un»versucht hatte, welche dieWohkhaten meiner Vorfahrenund die Dankbarkeit der Bürger dieser Stadt her Nach-welt aufbewahren.
Da jszs 'in Flandern nichts mehr war, welches^ i> mich hätte aufhalten können, so gitng ich nach Frank-er reich, und zwar grade nach Roßny; wo ich mich aber
^ ^ N. Denkwürdigk. I. B. F gar