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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
82
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gar nicht aufhielt, sondern mich gleich wieder auf denWeg nach Guyeune machte, voll Freuden, nach einerso langen Abwesenheit den König von Navarra wiederzu sehen. Auch er empfing mich mit einer Art, dieseine Freude über meine Rückkehr deutlich genug zeigte.Ich mußte ihm meine und Monsieurs Abendthsrier er- !zählen.Nun," sagte er, da ich geendigt hatte,istnicht alles eingecroffen, was ich euch von diesem Prin-zen zu Coutras sagte? Aber der Vikomts von Türen-^,ne,' den ich auS allen meinen Kräften abrieth, ihm zu^folgen, ist dabey noch weit schlimmer weggekommen,als ihr."

Monsieurs Feldzug in den Niederlanden hatte dieSpanier so sehr beleidigt, daß sie sich um die Freund-schaft des Königs von Navarra zu bewerben anfiengen,und ihm Unterstützung anbothen, um den Krieg gegendie Rojalisten in Frankreich wieder zu erneuern. Erwar eben nach Hagenau gegangen, um die Gräfin vonGuiche zu besuchen, als er diese Vorschläge erhielt, dennseine Liebe zu dieser Dame hatte grade damals ihrenhöchsten Grad erreicht. Sein Mißtrauen gegen alles,was aus Spanien kam, und sein Haß gegen diesen Hofhinderten ihn, den Anerbietungen desselben zu trauen.Ich möchte selbst eben nicht immer für die Aufrichtigkeitder Spanier Bürgschaft leisten, so oft sie diesem Fürstendurch Bernhard von Mendoza, den Ritter Moreauund Calderone ihre Hülfe anbothen; ich glaube aberdoch, daß es Augenblicke gegeben hat, wo der König vonSpanien ohne Hinterlist mit ihm handelte, und dieserscheint mir einer davon zu ssyn. Doch das mag seyn,wie es will, der König von Navarra ließ sich nicht dar-auf ein, und machte keinen andern Gebrauch davon,als daß er die Königin Mutter nmd den König von derLauterkeit seiner Absichten zu überzeugen suchte, indem

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