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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
77
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zwei) Personen zugleich geben; der Prinz von Ep'Inoy,mein Vetter, habe bereits das schon ohne Mühe erlangt,was Mir so lange emsige Aufwartungen gekostet hätte.Es lag in dieser Antwort etwas, das noch weit beleidi-gender war, als die Weigerung selbst. Ich wurde em-pfindlich dadurch gekränkt, und wenige Tage nachhererfuhr ich genau, wie er gegen mich und seine übrigenprotestantischen Offlerere gesinnt war, da er in meinerGegenwart öffentlich sagte, er hatte so eben d' Avan-tigny, den lösten Hugenotten, dem er sinne Geh sin: nisteanverkrauen werde, aus seinem Staatsrath gejagt, undnun sty er recht froh.

Von dem Augenblick an beschloß ich, i;8? diesenundankbaren Fürsten zu verlosten. In Erwartung einerGelegenheit, um nach Frankreich zurückzrstehren, hieltich auch zu dem Prinzen von Omnien, bey welchem ichalles das fand, was Monsieur fehlte. Ich erinnremich, daß, wenig Tage vor der Verratherey von Ant-werpen, da ich mit Samte Aldegonde und einem Geist-lichen, Namenö Visiers, bey diesem Prinzen war, eruns sagte, indem er von Monsieur und den Katholiken,die ihn beherrschten, redete:Diese reu re haben Absich-ten, die ihnen selbst und uns gefährlich werden können,und, nach meiner Meinung, werden sie nichts dabey ge-winnen. Ich bitte sie, mein Herr," setzte er hinzu, in-dem er sich gegen mich wendete,entfernen sie sich nichtweit von meinem Hause" Er hatte richtig geurtheilt,und da er eben so schnell in der 'Ausführung als schonvon weitem her vorsichtig war, so hatte Monsieur diedoppelte Schande einer fehlgesch'agenen Verratherey,Er hatte seine Armee in der Ebne versammlet, undgrenz an einem Tags im Februar aus der Stadt, unterdem Vorwände seine Truppen zu mustern; er befahlihnen aber, durch die Thore, die er inne hatte, wieder

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