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Abreise nach den Niederlanden nur so lange, als nöthigwar, um dort mit einem seiner Geburth angemeßnenGefolge zu erscheinen. In dieser Absicht fieng er an,sich eifrig um alle die Herren und Edelleute von Rangzu bewerben, welche bey dem König von Navarra wa-ren. Der größte Theil der katholischen verband sichmit ihm, und dieHofnung eines festen und dauerhaften-Friedens, womit die Königin Mutter den Protestantenschmeichelte, machte, daß auch viele von diesen ihm zufolgen versprachen. FervaqueS und la Rochepot z),beyde meine Verwandten, machten sich dazu verbindlich,und, um auch mich dazu zu bewegen, stellten sie mir vor,daß, da ich das Unglück gehabt hatte, meinen Vater zuverlichren, so sollte ich darauf denken, die Erbschaft desVikomte von Gand in Besitz zu nehmen, der meinenVater der Religion wegen enterbt hatte, und zugleichsuchen, verschiedne andre Güter in Flandern, woraufmeine Familie Ansprüche machte, wieder zu erlangen,weil der Schutz des neuen Oberhenn allein sie mirwieder verschaffen könnte. Zu diesen Gründen fügtensie noch ein Versprechen von Seiten des Prinzen hin-zu, mir zwölftausend Thaler zu meiner neuen Einrich-tung zu schenken. Ich ließ mich durch ihr« Vorstellun-gen bewegen, und gab ihnen mein Wort. VerschiedneUmstände machten nachher, daß Monsieur seine Abreisenoch ziemlich lange aufschieben mußte. Endlich wur-den alle Hindernisse gehoben, und da die Flamandecjhm immer dringender anlagen zu kommen, so erinner-te er uns an unsre Verpflichtung, und befahl uns, unszu ihm zu verfügen.
Ich gieng, um von dem König von Navarra Ab-schied zu nehmen; bey dieser Gelegenheit hatte ich mitihm über meine Abreise, und meine Gründe dazu, einelange Unterredung, an welche ich nie nachher habe den-ken