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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
65
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zu dem Könige von Navarra zurück, welcher sichjezc bemühte, mich durch die Freundschaftsbezeu- ^^4^-gungen, womit er mich überhäufte, den Unterschied zwi-schen solchen kriegerischen Verrichtungen, weiche diePflicht gutheißt, und andern, die blos Ausbrüche einer'heftigen und aufbrausenden Bewegung sind, kennen zulehren. Ich sah mit einigem Vergnügen, daß das Herzdieses Fürsten mir täglich gewogner wurde, und daß erwirklich aus natürlicher Zuneigung das that, was er nuraus Achtung gegen seine Mutter, die ihm auf dem Tod-bette meine Person und mein Glück empfohlen hatte, zuthun glaubte. Er belohnte die geringen Dienste, wel-che ich ihm in diesem Jahre geleistet hakte, durch disStelle eines Raths von Navarra und seines ordentlichenKammerherrn, mit zweytausend Livres Gehalt. Da-mals gab es keine beträchtlichere Ehrensteike, und ichwar erst neunzehn Jahre alt. Aber das Feuer derJugend riß mich zu einem Fehltritt hin, der mich aufrm-mer nur die Gunst dieses Fürsten hatte bringen können»

Ich speisete eines Abends mit Beauvais, demSohn des ehemaligen Hofmeisters des Königs von Na-varra, lind mit einem Offizier, Namens Ueßeau, welcherHändel mit einander bekamen, und sie mit dem Degenausmachen wollten. Sie bathen mich, ihnen die Mit?tel dazu zu erleichtern, und ihre '.Absicht geheim zu hal-ten. Scatt dem König sogleich Nachricht davon zu ge-ben, war ich so unbesonnen, ihnen beydeS zu versprechen.Nach einigen vergeblichen Versuchen, sie mit einanderauözusvhnen, führte ich sie selbst auf eins Wiese, wsbeyde gefährlich verwundet wurden. Der König vonNavarra, der Beauvais sehr lieb hatte, war durch denAnrheil, den ich an dieser Sache genommen hatte, sehraufgebracht; er ließ mich holen, und sagte mir mitgroßem Unwillen, ich spielte den unumschränkten HerrnN. Denkwürdrgk. k. B» E sogar