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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
64
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Wunder nicht entgehen kanm Der Marschall vonBiron machte einst eine Bewegung, als ob er Neracbelagern wollte, die ganze Sache kam aber auf einigeScharmützel hinaus, denen die Damen von den Wal»len herab zusahen, wohin der Marschall ohne Achtungr 7 -, ) für sie auch Gerathewohl einige Kanonen Schüsserhun ließ.

Der König von Navarra nahm dem ungeachtetMc-nsegür in Fest- weg. Der Kapitän Milon ließeinen Schlauch mit fünfhundert Pfund Pulver füllen,und fand Mittel, ihn in eine Schleuse zu bringen, welchezwischen den beyden Hauptthoren ihren Ausfluß in denStadtgraben hatte. Das Ende des Schlauchs, wo dieLunte angelegt werden sollte, blieb im Grase versteckt.Nachdem alles in Stand gesetzt war, um diese Maschinespielen zu lassen, erlaubte uns der König hrnzugehen,um die Wirkung zu sehen, die sie thun würde, die auchganz ausserordentlich war. Das Eins von den beydenThoren flog mitten in die Stadt, und das Andere auffünfzig Schritte weit ins Feld. Alle Gewölbe stürztenein, und da die Mauer eine Oefnung bekommen hatte,durch welche drey Manu neben einander hinein gehenkonnten, so wurde die Stadt eingenommen. Weil dieFeistde entschlossen zu seyn schienen, sie uns wiederzu entreißen, so besah! der König mir, mich mit vierzigEdelleuten darin einzuschließen. Wir suchten den Platzdurch neue Pallisaden und Verschanzungen, an derStelle derer, welche das Pulver eingerissen hatte, wie-der gut zu bevestigen: und arbeiteten auch ohn Unter-laß daran, obgleich eine damals sehr hernmgehendeKrankheit, die Kokelüsche 129), uns alle, und beson-ders mich, heftig plagte. Wir setzten dadurch endlichden Ork in einen solchen Stand, daß er von den Fein-den nichts mehr zu befürchten hatte. Ich kehrte darauf

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