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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
61
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(in Agenois an der Garonne) welches eine unzähligeMenge kleiner Scharmützel veranlaßtc. Weil die Solda-ten des Marschalls täglich in das Gebieth unsrer FreundeStreifereien inachten, so ließ Heinrich eines Tages denHerrn von Lesignan an der Spitze von fünf und zwan-zig sehr gut berittnen Edelleuten, unter denen ich auchwar, bis an dis Thors von Marmande vorrücken , alsgeschähe cs, um die Feinde heraus zu fordern, welchesetwas ganz gewöhnliches war. Hundert Büchsenschüßenmußten uns Nachfolgen, welche au dem User eines Bachsin einer kleinen Entfernung von uns sich auf dem Bauchniederlegten. Er selbst hielt sich, etwas weiter zurück,in einem kleinen Holze mit drey hundert Pferden undzwo Kompagnien von seiner Leibwache versteckt. UnsreOrder lautere, blos mir dem Pistol zu scharmützeln, undzu suchen, einige Soldaten, die wir etwa außerhalb derMaureu finden würden, wegzunehme», sobald mau aberuns verfolgen würde, uns gegen die Büchsenschüßen zu-rück zu ziehen. Dieß thaten wir auch, sobald wir hun-dert Pferde aus der Stadt auf uns zu kommen sahen,ob uns die Reiter gleich auf eine ziemlich beleidigendeArt zuriefen, wir sollten sie erwarten. Ein Offizier vonunserm Trupp, mit Namen Quasi), hörte sich nament-lich heraus fordern. Er konnte es nicht kaffen, gegenden, der ihn aufgeruffen hatte, umznkehren> warf ihntodt nieder, verlohr aber selbst dabey sein Pferd. In-dem er nun zu Fuß unsre Brigade wieder zu erreichensuchte, siel der ganze feindliche Haufen, durch den Todihres Kameraden aufgebracht, über ihn her. Wir eil-ten ihm zu Hülse, und es entstand ein hitziges Handge-menge, wahrend dessen einer von unfern Bedienten anSFurcht davon lief, und den König von Navarra inSchrecken setzte, indem er ihm sagte, wir und die Büch-senschützen waren alle niedergehauen worden. Dieß hat-te so wenig Grund, daß im Gegmtheil die Feinde, da

sie.