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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
60
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Durch diese Worte und das Beyspiel unserstapfern Anführers neu beseele, strengten wir unsreKräfte vom frischem an, wir würden aber wahrscheinlichLoch endlich haben unterliegen müssen, wenn nicht Choup-pcs, dem der König schon vor dem Angriff befohlenhatte, zu ihm zu stoßen, jetzt angekommen wäre. Eberfuhr die Gefahr des Königs, und drang mit fünf bissechs hundert Büchsenschüßen und hundert Pferden indie Stadt, indem er alles, was sich ihm widersetzke,über den Häuften warft Sobald er sich mit uns ver-einigt Halts, marschirten wir nach der Seite der Stadt,wo der feindliche Entsatz sich bemühte hinein zu dringen.Dreß ganze Viertel, welches noch Widerstand khac,wurde nun erobert, und so bald wir einmal Meister derBrustwehr und der Thürme waren, wurde es uns nichtmehr schwer, die Feinde von brausten zu zwingen ihreUnternehmung aufzugeben, und sich zurück zu ziehen.Die Einwohner, welche jetzt sahen, daß sie nicht mehrdie Stärksten waren, legten dis Waffen nieder, unddie Stadt wurde rein ansgeplündert. Mein gutes Glückließ mir eine kleine eiserne Büchse i» die Hände fallen,in welcher ich viertausend Thaler in Golde fand. Bey-der Beschreibung eines so hitzigen, so langen, und demjungen Fürsten 125), der dabey kommandirte, so glor-reichen Gefechts habe ich eine Menge besondrer Umstän-de und Thaten, des Königs so wohl als seiner Offiziere,ouslassen müssen, die wirklich beynahe fabelhaft scheinenwüsten.

Der König ließ den Herrn von Cabriere als Gou-verneur zu Cahors 126), und kehrte nach Montaubanzurück. Erschlug nachher noch zween oder drcyTruppsvon der Armee des Marschall Biron, welcher sich inMarmande eingeschlossen halten mußte. Um mehr inder Nähe zu seyn, rückte der König vor bis Tonneins

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